Lebenslauf optimieren lassen: stellenbezogen, klar und ATS-tauglich

Ein vorhandener Lebenslauf wird nicht einfach schöner gemacht. Er wird so geschärft, dass relevante Erfahrung, passende Begriffe und Ihr tatsächlicher Mehrwert für eine konkrete Stelle schnell erkennbar werden – online sowie persönlich in St. Pölten und Wien.

Der Lebenslauf passt zu Ihnen – aber passt er auch zur Stelle?

Sie lesen eine Stellenausschreibung und denken: Diese Aufgabe könnte wirklich zu mir passen. Dann öffnen Sie Ihren Lebenslauf – und plötzlich wirkt der eigene berufliche Weg blasser, als er tatsächlich ist.

Da stehen Arbeitgeber, Zeiträume und Berufsbezeichnungen. Was fehlt, ist die Verbindung zur neuen Aufgabe: Welche Erfahrung hilft dort konkret? Welche Verantwortung haben Sie längst übernommen? Welche Begriffe aus der Ausschreibung treffen wahrheitsgemäß auch auf Sie zu?

Genau hier beginnt Lebenslauf-Optimierung. Nicht bei einem beliebigen neuen Design, sondern bei der Frage, was diese Stelle über Sie wissen muss.

  • relevante Stationen ausführlicher darstellen
  • weniger wichtige Tätigkeiten bewusst kürzen
  • Aufgaben in konkrete, verständliche Formulierungen übersetzen
  • passende ATS-Keywords aus der Ausschreibung wahrheitsgemäß aufnehmen
  • ein Design wählen, das zur Branche, Position und geplanten Bewerbung passt

Ich arbeite gemeinsam mit Ihnen an einem Lebenslauf, den Sie nicht nur versenden, sondern auch im Vorstellungsgespräch sicher erklären können.

Klar. Ehrlich. Stellenbezogen.

„Ein Lebenslauf muss nicht alles erzählen. Er muss das Richtige verständlich machen.“

Ihre Erfahrung bleibt dieselbe. Schwerpunkt, Reihenfolge und Sprache dürfen sich an der konkreten Stelle orientieren.

Ein typischer Moment aus meinen Bewerbungstrainings

Ich lege die Stellenausschreibung neben den Lebenslauf. Beim Lesen einer Anforderung sagt die Person oft: „Das habe ich doch jahrelang gemacht.“

Im Lebenslauf ist davon jedoch kaum etwas zu erkennen. Dort steht vielleicht nur „Mitarbeit im Tagesgeschäft“. Das kann alles heißen – und damit fast nichts.

Erst im Gespräch wird sichtbar, was tatsächlich dahintersteckt: Dienstpläne abstimmen, neue Kolleg:innen einschulen, Kund:innen beraten, Reklamationen lösen, Bestellungen koordinieren, Daten pflegen oder Abläufe dokumentieren.

Die Aufgabe wird nicht erfunden. Sie war längst Teil der Arbeit. Wir formulieren sie nur so, dass eine neue Arbeitgeberin oder ein neuer Arbeitgeber ihren Wert erkennen kann.

Aus einer allgemeinen Zeile wird zum Beispiel:

„Koordination der täglichen Abläufe, Abstimmung mit internen Schnittstellen und verlässliche Bearbeitung kurzfristiger Kundenanliegen.“

Ob diese Formulierung passt, hängt immer von der echten Erfahrung und der Zielstelle ab. Deshalb arbeite ich nicht mit austauschbaren Textbausteinen, sondern mit Ihren Beispielen.

Ist ein Lebenslauf grundsätzlich solide und soll gezielt auf eine Ausschreibung ausgerichtet werden, sind Sie auf dieser Seite richtig. Geht es vor allem um Fehler, Lesbarkeit, veraltete Formatierung oder den technischen Neuaufbau in Word, führt die Fachseite Lebenslauf verbessern tiefer.

KI-generierte Illustration zur stellenbezogenen Optimierung eines Lebenslaufs

Transparenz: Die Illustration oberhalb wurde mit KI erstellt und von Ronald Neumayer inhaltlich ausgewählt und geprüft.

Vorlage zuerst? Besser zuerst die Richtung klären

Eine Vorlage kann Zeit sparen. Sie kann aber auch zum Hindernis werden, wenn sie nicht zur Menge Ihrer Erfahrung, zur Branche oder zum Bewerbungsweg passt. Besonders Spalten, Textfelder, Icons und grafische Zeitleisten sehen attraktiv aus, lassen sich später jedoch manchmal nur mühsam verändern.

Bevor Sie sich für ein Design entscheiden, sollten vier Fragen beantwortet sein:

  • Für welche konkrete Stelle wird der Lebenslauf verwendet?
  • Wie viel relevante Erfahrung muss verständlich Platz finden?
  • Wird das Dokument über ein Bewerbungsportal oder ATS hochgeladen?
  • Können Sie die Vorlage später selbst sicher aktualisieren?

Klassisch und klar

Eine einspaltige, ruhige Gestaltung eignet sich für viele administrative, technische, soziale und operative Funktionen. Sie ist leicht zu pflegen und meist gut maschinenlesbar. Schlicht bedeutet nicht langweilig: Typografie, Abstände und dezente Farben können trotzdem professionell wirken.

Modern mit klaren Akzenten

Ein moderner Lebenslauf kann mit einer schmalen Seitenleiste, gezielter Farbe oder einer prägnanten Profilzeile arbeiten. Wichtig ist, dass Kerninformationen wie Positionen, Zeiträume, Arbeitgeber und Qualifikationen eindeutig bleiben.

Kreativ – nur wenn die Stelle es trägt

Für Design, Medien oder bestimmte kreative Rollen kann eine ungewöhnlichere Gestaltung passend sein. Für viele Online-Portale empfiehlt sich zusätzlich eine reduzierte ATS-Version. Ein Lebenslauf muss nicht beweisen, was Word oder Canva grafisch alles können.

Europass – wenn er verlangt wird oder einen klaren Zweck erfüllt

Der Europass kann für europäische Bewerbungen, Förderprogramme oder formale Verfahren sinnvoll sein. Ich würde ihn jedoch nicht automatisch verwenden. Er wird bei langen Berufsverläufen rasch umfangreich und kann deutlich über zwei A4-Seiten hinausgehen. Wenn kein Europass verlangt wird, ist ein gezielter, kompakter Lebenslauf häufig die bessere Wahl.

Zum Nachlesen: AMS: Aufbau, Tipps und Vorlagen, Microsoft: Lebenslauf mit einer Word-Vorlage erstellen und Europass-CV der Europäischen Union.

Von der Stellenausschreibung zum passenden Lebenslauf

Ein stellenbezogener Lebenslauf entsteht nicht durch das wahllose Einfügen möglichst vieler Schlagwörter. Er entsteht durch einen nachvollziehbaren Abgleich.

1. Ausschreibung in Anforderungen übersetzen

Welche Aufgaben, Muss-Kriterien, Wunschkompetenzen, Programme, Branchenbegriffe und Verantwortungsbereiche werden tatsächlich genannt?

2. Belege im eigenen Werdegang suchen

Wo haben Sie Vergleichbares bereits getan, gelernt oder praktisch angewendet? Das kann aus der aktuellen Stelle, einem früheren Beruf, einer Ausbildung, einem Projekt oder einem Ehrenamt stammen.

3. Relevanz sichtbar gewichten

Die zur Zielstelle passenden Stationen erhalten mehr Raum. Tätigkeiten ohne erkennbaren Bezug dürfen knapper bleiben. Nicht jede Position braucht dieselbe Anzahl an Stichpunkten.

4. Begriffe wahrheitsgemäß übernehmen

Wenn in der Ausschreibung etwa „Dienstplanung“, „CRM“, „Fallführung“, „Gästebetreuung“ oder „Projektkoordination“ steht und Sie diese Erfahrung wirklich mitbringen, sollten die passenden Begriffe auch im Lebenslauf vorkommen. Das hilft Menschen und kann die Zuordnung durch Bewerbermanagement-Systeme verbessern.

5. Verständliche Formulierungen wählen

Ein gutes Stichwort benennt nicht nur eine Eigenschaft, sondern zeigt Tätigkeit und Kontext. Statt „kommunikativ“ ist zum Beispiel „Beratung von Kund:innen und Abstimmung mit internen Fachbereichen“ aussagekräftiger – sofern es Ihrer Erfahrung entspricht.

6. Technik und PDF kontrollieren

Zum Abschluss prüfen wir Reihenfolge, Datumsformat, Lesbarkeit, Dateiname, markierbaren Text und die Darstellung als PDF. Ein grafisch gelungenes Dokument nützt wenig, wenn Text beim Export verrutscht oder vom Bewerbungsportal nicht gelesen werden kann.

Wichtig: ATS-Tauglichkeit ist kein Versprechen, jede automatische Auswahl zu „bestehen“. Systeme, Konfigurationen und Auswahlprozesse unterscheiden sich. Eine klare Struktur und passende, ehrliche Begriffe verbessern jedoch die technische Lesbarkeit.

Mehr technische Tiefe folgt auf der eigenständigen Fachseite ATS-Lebenslauf.

Relevanz schlägt Vollständigkeit.

Eine gute Zeile beantwortet drei Fragen: Passt sie zur Stelle? Ist sie wahr? Können Sie sie im Gespräch mit einem Beispiel erklären?

Video: Warum ein Lebenslauf mehr zeigt als Stationen

Das eingebettete Video fasst die wichtigsten Gedanken zur Lebenslauf-Optimierung in rund sechs Minuten zusammen. Es startet nicht automatisch. Die Darstellung wurde mit NotebookLM auf Basis fachlich vorbereiteter Inhalte erstellt; KI-generierte Bild- und Stimmelemente wurden von Ronald Neumayer ausgewählt und inhaltlich geprüft.

Das Video ersetzt keine individuelle Prüfung. Welche Angaben relevant sind, entscheidet sich erst im Zusammenspiel von Person, Stellenausschreibung, Branche und Bewerbungsweg.

Wie ausführlich sollte Berufserfahrung dargestellt werden?

Die häufigste falsche Annahme lautet: Jede Station müsse gleich ausführlich beschrieben werden. Dadurch entstehen entweder sehr lange Lebensläufe oder wichtige Erfahrungen verschwinden zwischen Tätigkeiten, die für die neue Stelle kaum Bedeutung haben.

Die sinnvollere Regel: Relevante Erfahrung bekommt Raum. Frühere oder weniger passende Stationen bleiben nachvollziehbar, dürfen aber deutlich kompakter sein.

Wenn Sie schon lange im Berufsleben stehen

Bei vielen Stationen muss nicht jede Position mit fünf oder sechs Aufgaben ausgefüllt werden. Eine lange Berufslaufbahn darf verdichtet werden. Ältere, ähnliche oder für die Zielstelle wenig relevante Beschäftigungen können mit Berufsbezeichnung, Arbeitgeber und Zeitraum genannt oder – wenn fachlich vertretbar – in einem Abschnitt zusammengefasst werden.

Ausführlicher werden jene Stationen, die den stärksten Bezug zur angestrebten Stelle haben. Dort können Verantwortungsbereiche, Schnittstellen, besondere Aufgaben oder nachvollziehbare Ergebnisse sichtbar werden.

Beispiel für eine Verdichtung:

Weitere Erfahrung in Gastronomie und Kundenservice, 2002–2011
Verschiedene Funktionen in Service, Gästebetreuung und Veranstaltungsabläufen.

Ob eine Zusammenfassung sinnvoll ist, hängt vom Verlauf und von der Stelle ab. Zeiträume dürfen nicht irreführend verkürzt oder verdeckt werden.

Wenn bisher nur wenig formale Berufserfahrung vorhanden ist

Ein kurzer Lebenslauf muss nicht künstlich aufgebläht werden. Dennoch können relevante Lern- und Praxiserfahrungen sichtbar werden:

  • Praktika, Ferialjobs und Projektarbeiten
  • Ehrenamt, Vereinsarbeit oder organisierte Veranstaltungen
  • digitale Projekte wie Podcast, Website, Videoschnitt oder Community-Management
  • selbstständig erlernte Programme und Werkzeuge
  • Sprachpraxis, Betreuungserfahrung oder Verantwortung im Alltag
  • passende Hobbys, wenn sie einen echten Bezug zur Stelle haben

Entscheidend ist die korrekte Bezeichnung. Wer sich Audioschnitt selbst beigebracht hat, kann „Praxiskenntnisse in Audioschnitt und Podcast-Produktion“ anführen. Daraus wird aber keine zertifizierte Ausbildung, wenn es keine gibt.

Aufgaben, Kompetenzen und Ergebnisse unterscheiden

Ein Lebenslauf wird stärker, wenn nicht nur Eigenschaften aufgezählt werden. „Teamfähig“, „belastbar“ oder „kommunikativ“ sind ohne Kontext schwer überprüfbar. Aussagekräftiger sind Tätigkeiten, an denen eine Kompetenz erkennbar wird.

  • Aufgabe: Beratung von Kund:innen zu Produkten und Reklamationen
  • Kompetenz: verständliche Kommunikation und lösungsorientierter Umgang mit schwierigen Situationen
  • Verantwortung: selbstständige Bearbeitung und Abstimmung mit internen Fachbereichen

Nicht jede Zeile braucht eine messbare Zahl. Wo echte Größenordnungen vorhanden und sinnvoll sind – etwa Teamgröße, Projektumfang oder betreute Standorte – können sie Orientierung geben. Zahlen dürfen jedoch nicht erfunden oder ohne Kontext überhöht werden.

ATS und CV-Parsing: Schlüsselbegriffe mit Verantwortung einsetzen

Viele Unternehmen nutzen Bewerbermanagement-Systeme. ATS steht für Applicant Tracking System. Beim CV-Parsing versucht Software, Angaben wie Kontaktdaten, Zeiträume, Arbeitgeber, Ausbildung und Fähigkeiten aus einem Lebenslauf zu erkennen und strukturiert zuzuordnen.

Die Stellenausschreibung ist deshalb eine wichtige Sprachquelle. Wenn dort konkrete Aufgaben, Programme oder Fachbegriffe vorkommen und diese nachweislich zu Ihrer Erfahrung passen, sollten sie im Lebenslauf nicht durch unnötig allgemeine Umschreibungen verschwinden.

Beispiel: In der Anzeige steht „Koordination von Schulungsterminen und Pflege von Teilnehmer:innendaten“. Wenn Sie genau das getan haben, ist diese klare Sprache meist hilfreicher als „allgemeine organisatorische Tätigkeiten“.

Keyword-Stuffing ist keine Strategie. Ein Begriff wird nicht dadurch wahr, dass er zehnmal vorkommt. Wichtig sind passende Begriffe an den richtigen Stellen – in Profil, Erfahrung oder Kompetenzbereich – verbunden mit nachvollziehbaren Tätigkeiten.

Technische Grundregeln

  • klare Standardüberschriften für Berufserfahrung, Ausbildung und Kenntnisse
  • einheitliche, gut erkennbare Zeitangaben
  • markierbarer Text statt eines reinen Bild-PDFs
  • sparsame Verwendung komplexer Tabellen, Textfelder und grafischer Zeitleisten
  • aussagekräftiger Dateiname, etwa Nachname_Vorname_Lebenslauf.pdf
  • Kontrolle der exportierten PDF auf verrutschte Elemente und fehlende Zeichen

Kein Layout ist für jedes System garantiert. Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf der eigenen Fachseite ATS-Lebenslauf und CV-Parsing weitere Hinweise. Externe Grundlagen bieten Workday zum Applicant Tracking System und Greenhouse zu möglichen Parsing-Problemen.

Eine oder zwei Seiten – und wann mehr vertretbar ist

Für viele Bewerbungen ist ein kompakter Lebenslauf mit ein bis zwei A4-Seiten gut handhabbar. Zwei Seiten sind jedoch keine starre Naturregel. Entscheidend sind Lesbarkeit, Relevanz und die Anforderungen der Zielstelle.

Eine Person am Beginn des Berufslebens braucht meist keine zweite Seite mit großen Leerflächen. Eine erfahrene Fach- oder Führungskraft sollte umgekehrt nicht alles auf eine überfüllte Seite pressen. Beim Europass, bei wissenschaftlichen Lebensläufen oder in formalen Verfahren können andere Umfänge entstehen.

Wichtig ist, dass die erste Seite rasch Orientierung gibt und dass längere Verläufe bewusst priorisiert werden. Mehr Text ist nur dann hilfreich, wenn er eine Entscheidung erleichtert.

Welche Bestandteile gehören typischerweise in den Lebenslauf?

  • vollständige und aktuelle Kontaktdaten
  • optional ein kurzes Profil oder berufliches Ziel, wenn es echten Nutzen bringt
  • Berufserfahrung in nachvollziehbarer, meist antichronologischer Reihenfolge
  • Ausbildung und relevante Weiterbildungen
  • fachliche, digitale und sprachliche Kenntnisse mit realistischem Niveau
  • passende Zusatzbereiche wie Projekte, Ehrenamt oder Publikationen

Welche persönlichen Angaben, ein Foto oder eine Unterschrift verwendet werden, sollte nicht automatisch aus einer alten Vorlage übernommen werden. Ausschreibung, Zielland, Branche und persönliche Entscheidung sind mitzudenken.

Österreich als Schwerpunkt – DACH online mit Kontext

Mein Erfahrungsschwerpunkt liegt in Österreich, besonders in St. Pölten, Niederösterreich und Wien. Online kann die Arbeit auch mit Bewerber:innen aus Deutschland oder der Schweiz vereinbart werden.

Dabei werden Unterschiede nicht pauschal behauptet, sondern anhand der konkreten Ausschreibung und des Zielmarktes geprüft. Begriffe, übliche Dokumente, Notensysteme, Berufsbezeichnungen und Erwartungen können sich unterscheiden. Der Lebenslauf sollte deshalb nicht einfach unverändert zwischen Ländern übernommen werden.

Wenn eine formale Vorlage wie Europass ausdrücklich gefordert wird, halten wir uns an diese Vorgabe. Wenn sie nicht verlangt wird, prüfen wir, ob eine individuellere und kompaktere Form für die Stelle überzeugender ist.

Was Sie selbst vor dem Coaching vorbereiten können

  1. Markieren Sie in der Ausschreibung fünf bis acht zentrale Aufgaben und Anforderungen.
  2. Notieren Sie zu jedem Punkt eine Situation, in der Sie etwas Vergleichbares getan oder gelernt haben.
  3. Streichen Sie im aktuellen Lebenslauf jene Stationen an, die diesen Bezug am besten belegen.
  4. Prüfen Sie, ob die verwendeten Begriffe auch in Ihrer Sprache und Erfahrung stimmen.
  5. Öffnen Sie die exportierte PDF auf einem zweiten Gerät und versuchen Sie, den Text zu markieren.

Diese Vorbereitung spart im Termin Zeit und macht sichtbar, wo noch Fragen bestehen. Der kostenlose Praxis-Guide auf dieser Seite führt Sie Schritt für Schritt durch genau diesen Prozess.

Seriöse Quellen und kostenlose Vorlagen

Vorlagen sind Ausgangspunkte, keine fertige Strategie. Nutzen Sie nur so viel Gestaltung, wie Sie später selbst pflegen können.

Häufige Fragen zur Lebenslauf-Optimierung

Muss ich für jede Stelle einen völlig neuen Lebenslauf erstellen?

Nein. Ein sauberer Basislebenslauf kann bleiben. Je nach Stelle werden Profil, Reihenfolge, Schwerpunkt und einzelne Formulierungen angepasst. Die Daten und Erfahrungen bleiben wahr.

Sollten alle Keywords aus der Anzeige vorkommen?

Nur jene, die tatsächlich zu Ihrer Erfahrung oder Qualifikation passen. Manche Begriffe sind Muss-Anforderungen, andere beschreiben nur den betrieblichen Kontext. Wir prüfen Relevanz statt blind zu kopieren.

Wie gehe ich mit vielen kurzen Stationen um?

Zeiträume bleiben nachvollziehbar. Ähnliche oder ältere Stationen können gegebenenfalls kompakter beschrieben werden. Erklärungen gehören nicht automatisch in jede Zeile; der rote Faden muss jedoch verständlich bleiben.

Darf ich Hobbys oder selbst erlernte Kenntnisse anführen?

Ja, wenn sie einen sinnvollen Bezug zur Stelle herstellen oder bei wenig formaler Erfahrung relevante Kompetenzen belegen. Die Bezeichnung muss das tatsächliche Niveau korrekt wiedergeben.

Kann der Lebenslauf gemeinsam online bearbeitet werden?

Ja. Online arbeiten wir direkt mit der Stellenausschreibung und Ihren Unterlagen. Persönliche Termine sind in St. Pölten und nach Vereinbarung in Wien möglich.

Ist Walk & Talk für die Lebenslauf-Arbeit geeignet?

Für Zielklärung, berufliche Beispiele und die Reflexion des roten Fadens kann Walk & Talk hilfreich sein. Die konkrete Text- und Layoutarbeit erfolgt anschließend sinnvollerweise am Bildschirm.

Wo Sie fachlich weitergehen können

Der Hub Lebenslauf & Bewerbungsunterlagen hilft bei der Auswahl des passenden nächsten Themas.

„Ein guter Lebenslauf ist kein Archiv. Er ist eine begründete Auswahl für den nächsten Schritt.“

Die Kunst liegt nicht im Weglassen um jeden Preis, sondern im verständlichen Priorisieren.

So arbeiten wir gemeinsam am Lebenslauf

1. Kostenloses Erstgespräch

In rund 15 Minuten klären wir, ob es um eine konkrete Stellenanpassung, eine grundlegende Verbesserung der Unterlagen oder zuerst um berufliche Orientierung geht. Das Erstgespräch ist ein Kennenlernen und noch keine vertiefte Dokumentarbeit.

2. Ausschreibung und Unterlagen vorbereiten

Sie senden den vorhandenen Lebenslauf und – wenn verfügbar – die konkrete Stellenausschreibung vorab. Persönliche Daten können für eine erste Strukturprüfung reduziert werden. Für die eigentliche Bearbeitung besprechen wir einen sicheren und passenden Arbeitsweg.

3. Relevanz gemeinsam herausarbeiten

Wir gleichen Anforderungen und Erfahrungen ab, formulieren Aufgaben verständlicher und entscheiden, was ausführlicher oder knapper dargestellt wird. Sie bleiben aktiv beteiligt, weil Sie jede Zeile später vertreten und erläutern können müssen.

4. Gestaltung, ATS und Schlusskontrolle

Wir prüfen Design, Reihenfolge, Begriffe, PDF-Export und Dateinamen. Je nach Auftrag erhalten Sie eine klare Rückmeldung, konkrete Überarbeitungsschritte oder gemeinsam entwickelte Unterlagen.

Beratungsformen und Standorte

  • Online: in ganz Österreich und nach Vereinbarung im DACH-Raum; besonders geeignet für die direkte Arbeit am Dokument.
  • St. Pölten: persönliche Termine nach Vereinbarung und Raumverfügbarkeit, unter anderem in der dieBOX.
  • Wien: persönliche Termine in reservierten Praxis- oder Besprechungsräumen nach Vereinbarung.
  • Walk & Talk: hilfreich für Zielklärung, Beispiele und roten Faden; die konkrete Lebenslaufarbeit erfolgt anschließend am Bildschirm.

Preise und Rahmen

Kostenloses Erstgespräch

15 Minuten | online
Kennenlernen, Anliegen einordnen und nächsten sinnvollen Schritt klären.

Einzelcoaching

100 € | 50 Minuten
Für klar abgegrenzte Fragen, Stellenanalyse, Priorisierung oder Feedback zu einem vorhandenen Lebenslauf.

Bewerbungscoaching Basis

350 €
Lebenslauf und individuelles Bewerbungsschreiben als gemeinsam abgestimmte Unterlagen.

Bewerbungscoaching Plus

500 €
Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Vorstellungstraining.

Mehrteilige Begleitung

Nach Aufwand
Für komplexe Neuorientierung oder einen längeren Bewerbungsprozess. Umfang und Kosten werden vor Beginn transparent vereinbart.

Die Begleitung ist keine Arbeitsvermittlung und keine Garantie für Einladung oder Einstellung. Der Lebenslauf soll Ihre tatsächliche Erfahrung professionell und nachvollziehbar darstellen.

Aktuelle Rahmenbedingungen finden Sie auch unter Preise & Ablauf.

Ist Lebenslauf-Optimierung der richtige nächste Schritt?

Diese Seite passt gut, wenn …

  • Ihr Lebenslauf grundsätzlich vorhanden ist, aber noch zu allgemein wirkt.
  • Sie eine konkrete Ausschreibung im Blick haben.
  • relevante Erfahrung zwischen vielen Stationen untergeht.
  • Sie ehrliche ATS-Keywords und eine klarere Priorisierung brauchen.
  • Sie zwischen klassischem, modernem und ATS-freundlichem Design entscheiden möchten.

Ein anderer Einstieg ist sinnvoll, wenn …

So landet nicht jedes berufliche Anliegen automatisch in einem neuen Lebenslauf. Zuerst wird geklärt, welches Problem tatsächlich gelöst werden soll.

Welche Stelle soll Ihr Lebenslauf als Nächstes erreichen?

Bringen Sie Ihren vorhandenen Lebenslauf und – wenn möglich – die Stellenausschreibung mit. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob eine gezielte Einzelberatung, ein Bewerbungspaket oder zuerst ein anderer Schritt sinnvoll ist.

Kostenloses Erstgespräch anfragen

„Ihr beruflicher Weg muss nicht geradlinig sein. Er muss für die nächste Stelle verständlich werden.“

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📞 0660 349 48 50
📧 neumayer.ronald@gmx.at

Ronald Neumayer
Dipl. Lebens- und Sozialberater
Supervisor & Coach
Bewerbungscoaching & Recruiting-Begleitung

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Bewerbungscoach Ronald Neumayer in einer persönlichen Beratungssituation