Aufgaben und Kompetenzen prüfen
Das AMS-Berufsinformationssystem unterstützt dabei, Berufsprofile, Tätigkeiten und Kompetenzen strukturiert zu vergleichen.
AMS BIS öffnenEine Stelle wird frei.
Ein Team braucht Entlastung.
Der Dienstplan wird eng.
Eine neue Aufgabe kommt dazu.
Oder das Unternehmen wächst.
Dann wird oft schnell eine Stellenanzeige geschrieben.
„Wir suchen eine engagierte, flexible und teamfähige Person.“
Das klingt vertraut.
Aber oft ist genau das zu wenig.
Denn bevor eine Stellenanzeige, ein Social-Media-Beitrag, ein Bewerbungsgespräch oder ein Onboarding-Prozess sinnvoll vorbereitet werden kann, braucht es eine zentrale Klärung:
Welche Rolle soll diese neue Person wirklich übernehmen?
Ein gutes Stellenprofil hilft, Aufgaben, Kompetenzen, Erwartungen, Rahmenbedingungen und Auswahlkriterien klarer zu beschreiben.
Es ist die Grundlage für:
Mitarbeitende finden beginnt nicht mit der Stellenanzeige. Es beginnt mit der Frage, welche Rolle im Unternehmen wirklich gebraucht wird.
Diese Seite richtet sich an KMU, Gastronomie, soziale Einrichtungen, NGOs, Organisationen, Vereine, Bildungseinrichtungen und kleinere Unternehmen in Niederösterreich, Wien, St. Pölten, Krems und online österreichweit, die ihre Personalsuche klarer, realistischer und menschlicher vorbereiten möchten.
Eine Stellenanzeige ist das, was Bewerber später lesen.
Ein Stellenprofil ist die Vorarbeit dahinter.
Es klärt intern:
Wenn diese Fragen nicht geklärt sind, wird die spätere Suche oft unscharf.
Dann entstehen Stellenanzeigen, die sehr allgemein klingen.
Oder Bewerber werden nach Kriterien bewertet, die vorher niemand klar ausgesprochen hat.
Oder im Bewerbungsgespräch wird nach Bauchgefühl entschieden.
Oder neue Mitarbeitende merken erst nach dem Start, dass die Stelle anders ist, als sie verstanden wurde.
Je unklarer das Stellenprofil, desto schwieriger wird später die Auswahl.
Diese Begriffe werden oft vermischt.
Für die Praxis ist folgende Unterscheidung hilfreich: Personio unterscheidet zwischen Anforderungsprofil, Stellenbeschreibung und Stellenausschreibung; die Stellenausschreibung ist die externe Formulierung, während Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil die interne Grundlage bilden.
Das Stellenprofil beschreibt die Stelle selbst.
Also:
Das Anforderungsprofil beschreibt, welche Person zu dieser Stelle passen könnte.
Also:
Die Stellenanzeige ist die externe Formulierung.
Sie sollte verständlich, rechtlich sauber, zielgruppengerecht und einladend sein.
Das bedeutet:
Intern darf ein Stellenprofil ausführlicher sein.
Extern sollte die Anzeige auf das Wesentliche reduziert werden.
Ein gutes Stellenprofil ist kein Bürokratiepapier. Es ist ein Übersetzungsblatt zwischen Geschäftsführung, Führungskraft, Team, Bewerber und späterem Onboarding.
Ein Stellenprofil sollte nicht nur am Schreibtisch der Geschäftsführung entstehen.
Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen wissen oft jene Menschen sehr genau, was wirklich gebraucht wird, die später mit der neuen Person zusammenarbeiten.
Sie erleben den Alltag.
Sie sehen, welche Aufgaben liegen bleiben.
Sie wissen, wo Entlastung notwendig ist.
Sie spüren, welche Schnittstellen schwierig sind.
Und sie können oft gut einschätzen, welche Kompetenzen im Team wirklich fehlen.
Deshalb kann es sinnvoll sein, vor einer Ausschreibung auch Mitarbeitende oder Teammitglieder kurz einzubeziehen.
Nicht, damit das Team entscheidet, wer eingestellt wird.
Sondern damit sichtbar wird:
Das kann über kurze interne Fragebögen, Einzelrückmeldungen oder eine kurze Teamabfrage erfolgen.
Gerade dieser Blick aus dem Team hilft, ein Stellenprofil realistischer zu machen.
Denn manchmal sucht ein Unternehmen offiziell eine bestimmte Position – aber im Alltag braucht das Team eigentlich etwas anderes.
Eine kurze interne Befragung kann helfen, den tatsächlichen Bedarf sichtbar zu machen.
Das ist besonders wertvoll, wenn:
Eine solche Befragung muss nicht groß oder kompliziert sein.
Oft reichen wenige gezielte Fragen.
Diese Antworten helfen, das Stellenprofil nicht nur aus Sicht der Führung zu formulieren, sondern aus dem tatsächlichen Arbeitsalltag heraus.
Ein gutes Stellenprofil entsteht nicht nur aus der Sicht der Führung – sondern auch aus dem Blick der Menschen, die den Arbeitsalltag kennen.
Zuerst sollte geklärt werden, warum die Stelle überhaupt besetzt wird.
Geht es um:
Diese Frage ist wichtig, weil der Anlass viel über die Stelle verrät.
Eine Nachbesetzung braucht oft Klarheit darüber, was bisher gut funktioniert hat und was verändert werden sollte.
Eine neue Stelle braucht mehr Rollenklärung.
Eine Entlastungsstelle braucht genaue Analyse, welche Aufgaben wirklich abgegeben werden können.
Eine Führungsposition braucht Klärung von Verantwortung, Entscheidungsspielraum und Erwartungen.
Viele Stellenprofile bleiben bei allgemeinen Begriffen stehen.
Zum Beispiel:
„Unterstützung des Teams“
„Mitarbeit im Tagesgeschäft“
„Organisation administrativer Aufgaben“
„Betreuung unserer Kundinnen und Kunden“
„aktive Mitarbeit im Service“
Das ist nicht falsch, aber oft zu ungenau.
Besser ist es, den Alltag sichtbar zu machen.
Fragen dazu:
Hays empfiehlt beim Stellenprofil unter anderem, Haupt- und Nebenaufgaben, Verantwortlichkeiten, Ziele und möglichst auch den Ausschreibungsgrund zu benennen.
Wenn die Aufgabe nicht klar ist, wird später auch schwer erkennbar, ob jemand wirklich passt.
Gerade in kleinen Unternehmen verschwimmen Rollen oft.
Das kann praktisch sein.
Es kann aber auch unklar werden.
Deshalb sollte im Stellenprofil stehen:
Das ist besonders wichtig bei:
Verantwortung ohne Klarheit führt schnell zu Überforderung.
Klarheit ohne Vertrauen führt schnell zu Kontrolle.
Ein gutes Stellenprofil hilft, beides auszubalancieren.
Viele Bewerber möchten heute sehr früh wissen, worauf sie sich einlassen.
Deshalb sollten Rahmenbedingungen nicht erst im Gespräch auftauchen.
Wichtige Punkte:
In Österreich muss in Stellenanzeigen das kollektivvertragliche Mindestgehalt beziehungsweise die Mindestentlohnung angegeben werden; StepStone weist ebenfalls darauf hin, dass Gehaltsangaben in österreichischen Stellenanzeigen gesetzlich geregelt sind.
Gerade in Niederösterreich, Wien, St. Pölten und Krems kann auch die Erreichbarkeit wichtig sein:
Ein häufiger Fehler in Stellenprofilen ist, dass alles gleich wichtig klingt.
Dann steht in der Anzeige eine lange Wunschliste.
Bewerber lesen sie und denken:
„Das kann ich nicht alles.“
Und bewerben sich nicht.
Dabei wäre manches vielleicht gar kein echtes Ausschlusskriterium gewesen.
Darum sollte jedes Stellenprofil Anforderungen sortieren.
StepStone empfiehlt, zwischen Must-have- und Nice-to-have-Kriterien zu unterscheiden, weil überfrachtete Anforderungsprofile potenzielle Bewerber abschrecken können.
Muss-Kriterien sind wirklich notwendig.
Ohne sie kann die Person die Stelle derzeit nicht ausüben.
Beispiele:
Formulierungsbeispiel:
Für diese Stelle ist notwendig, dass Sie …, weil …
Oder:
Diese Qualifikation ist für die Ausübung der Tätigkeit erforderlich, da …
Soll-Kriterien sind wichtig, aber nicht immer absolute Ausschlusskriterien.
Die Person sollte sie möglichst mitbringen.
Manches kann aber auch durch Einschulung, Weiterbildung oder Erfahrung aufgebaut werden.
Beispiele:
Formulierungsbeispiel:
Idealerweise bringen Sie Erfahrung mit … mit. Wenn Sie hier noch Entwicklung brauchen, unterstützen wir Sie in der Einschulung.
Wunsch-Kriterien sind schön, aber nicht entscheidend.
Sie helfen bei der Auswahl, wenn mehrere Personen sehr gut passen.
Sie sollten aber nicht so formuliert werden, als wären sie zwingend.
Beispiele:
Formulierungsbeispiel:
Von Vorteil, aber nicht Voraussetzung, sind Kenntnisse in …
Dieser Bereich ist besonders wichtig.
Viele Unternehmen schreiben Anforderungen als Muss, obwohl sie eigentlich einschulbar wären.
Beispiele:
Starker Satz:
Nicht alles, was eine Person noch nicht kann, ist ein Ausschlusskriterium. Manches ist ein Einschulungsthema.
Formulierungsbeispiel:
Unsere internen Abläufe und Systeme lernen Sie in der Einschulung kennen. Wichtig ist uns, dass Sie sorgfältig arbeiten, nachfragen und offen für neue Arbeitsweisen sind.
Viele Stellenprofile enthalten Formulierungen wie:
„abgeschlossene Ausbildung erforderlich“
„mehrjährige Berufserfahrung Voraussetzung“
„einschlägige Erfahrung notwendig“
„perfekte Deutschkenntnisse“
„belastbar und flexibel“
Manchmal ist das fachlich richtig.
Manchmal wird dadurch aber der Bewerberkreis unnötig eng.
Deshalb sollte geprüft werden:
Ungenau:
„Abgeschlossene Ausbildung erforderlich.“
Besser:
„Eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich … ist notwendig, weil … Alternativ kann praktische Erfahrung in … passend sein, wenn …“
Ungenau:
„Mehrjährige Berufserfahrung erforderlich.“
Besser:
„Erfahrung im direkten Kundenkontakt ist hilfreich. Entscheidend ist, dass Sie freundlich, verlässlich und auch in lebhaften Situationen ruhig kommunizieren können.“
Ungenau:
„Perfekte Deutschkenntnisse.“
Besser:
„Sie können Arbeitsanweisungen verstehen, Rückfragen stellen und wichtige Informationen mündlich und schriftlich zuverlässig weitergeben.“
Viele Stellenanzeigen nennen dieselben Begriffe:
Das Problem:
Diese Wörter sagen wenig darüber aus, was im Alltag wirklich gebraucht wird.
Ein gutes Stellenprofil übersetzt Kompetenzen in beobachtbares Verhalten.
Besser:
„Sie stimmen sich zuverlässig mit Kolleginnen und Kollegen ab, geben wichtige Informationen weiter und fragen rechtzeitig nach, wenn etwas unklar ist.“
Besser:
„Sie behalten auch in Stoßzeiten den Überblick und können Prioritäten setzen, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig anfallen.“
Besser:
„Sie übernehmen wiederkehrende Aufgaben eigenständig und holen sich bei neuen oder kritischen Situationen rechtzeitig Rücksprache.“
Besser:
„Sie können Anliegen klar ansprechen, Rückmeldungen annehmen und mit Kundinnen und Kunden, Gästen oder Klientinnen und Klienten respektvoll kommunizieren.“
Besser:
„Sie können sich auf wechselnde Aufgaben einstellen; planbare Dienstzeiten und freie Tage werden gleichzeitig verlässlich abgestimmt.“
Besser:
„Sie bringen Interesse an der Aufgabe mit, fragen aktiv nach und sind bereit, unsere Abläufe Schritt für Schritt kennenzulernen.“
Viele Unternehmen suchen Menschen, die „ins Team passen“.
Das ist verständlich.
Aber Teamfit darf nicht bedeuten:
Besser ist:
Teamfit heißt: Zusammenarbeit kann mit Unterschieden gelingen.
Fragen dazu:
Gerade in kleinen Unternehmen ist Teamfit wichtig, weil jede neue Person schnell Wirkung hat.
In größeren Organisationen geht es zusätzlich um Schnittstellen, Zuständigkeiten und Kommunikationswege.
Generationenfragen können hilfreich sein.
Aber nur dann, wenn sie nicht klischeehaft verwendet werden.
Nicht hilfreich ist:
„Die Jungen wollen nicht arbeiten.“
„Die Älteren sind nicht flexibel.“
„Generation Z will nur Freizeit.“
„Erfahrene Mitarbeitende wollen nichts Neues lernen.“
Hilfreich ist:
Starker Satz:
Generationenfragen helfen dann, wenn sie Erwartungen klären – nicht, wenn sie Menschen in Schubladen stecken.
Employer Branding klingt oft nach Kampagne, Logo und schönen Bildern.
Für KMU beginnt es viel früher.
Nämlich bei der Frage:
Was können wir glaubwürdig bieten?
Ein gutes Stellenprofil fragt daher nicht nur:
Was erwarten wir von Bewerber?
Sondern auch:
Was können Bewerber von uns erwarten?
Mögliche Punkte:
StepStone beschreibt eine konsistente Arbeitgeberbotschaft als Zusammenspiel aus Employer Branding, Arbeitgeberversprechen, Stellenanzeige, Anforderungsprofil und kompetenzbasierter Auswahl.
Schwach:
„Wir bieten ein tolles Team.“
Besser:
„Sie arbeiten in einem kleinen Team mit klarer Ansprechperson in der Einschulung. Fragen sind ausdrücklich erwünscht, besonders in den ersten Wochen.“
Schwach:
„Wir bieten flexible Arbeitszeiten.“
Besser:
„Dienstpläne werden nach Möglichkeit drei bis vier Wochen im Voraus erstellt. Wünsche werden frühzeitig gesammelt und soweit betrieblich möglich berücksichtigt.“
ATS bedeutet Applicant Tracking System, also Bewerbermanagementsystem.
Nicht jedes KMU braucht ein großes ATS.
Aber auch ohne ATS gilt:
Klare Begriffe helfen.
Ein gutes Stellenprofil unterstützt:
Wichtig sind:
Personio beschreibt etwa, dass Stellen in Bewerbermanagementsystemen mit strukturierten Feldern, Standorten, Sprachen und Karriereseiten verknüpft werden können; das zeigt, warum klare Daten und Begriffe auch technisch relevant sind.
Starker Satz:
Ein gutes Stellenprofil hilft nicht nur Bewerber. Es hilft auch Suchmaschinen, Jobplattformen und internen Auswahlprozessen.
Die WKO weist darauf hin, dass es keine verbindliche KMU-Definition gibt; als Anhaltspunkt wird meist die EU-Empfehlung verwendet. Danach zählen Unternehmen unter 10 Mitarbeitenden zu Kleinstunternehmen, unter 50 zu kleinen Unternehmen und unter 250 zu mittleren Unternehmen.
Bei 1 bis 9 Mitarbeitenden ist die Rolle oft breiter.
Eine Person macht nicht nur eine Aufgabe.
Sie hilft vielleicht im Alltag an mehreren Stellen mit, übernimmt spontan Verantwortung oder ist nahe an Geschäftsführung sowie Kundinnen und Kunden.
Wichtig sind hier:
Beispiel:
„In unserem kleinen Betrieb arbeiten Sie nah an Geschäftsführung, Team sowie Kundinnen und Kunden. Das bedeutet kurze Wege, aber auch, dass Aufgaben manchmal vielseitiger sind als in größeren Unternehmen.“
Bei 10 bis 49 Mitarbeitenden gibt es meist schon mehr Rollen, Schnittstellen und Zuständigkeiten.
Wichtig sind hier:
Beispiel:
„Die Position arbeitet eng mit … zusammen und übernimmt vor allem … Rücksprache erfolgt bei …“
Bei 50 bis 249 Mitarbeitenden braucht es häufig mehr Standardisierung.
Wichtig sind hier:
Beispiel:
„Die Anforderungen aus dem Stellenprofil werden für Stellenanzeige, Interviewleitfaden und Onboarding übernommen, damit Bewerber und interne Beteiligte dieselbe Grundlage haben.“
Warum wird gesucht?
Nachbesetzung, Wachstum, Entlastung, neue Aufgabe, Führungsbedarf oder Veränderung?
Was passiert wirklich im Alltag?
Nicht nur die schönen Aufgaben.
Auch die wiederkehrenden, anstrengenden und unsichtbaren Aufgaben.
Was sieht das Team?
Welche Aufgaben bleiben liegen?
Welche Entlastung wird gebraucht?
Welche Kompetenzen fehlen?
Welche Person würde im Alltag wirklich helfen?
Was darf die Person entscheiden?
Wo braucht es Rücksprache?
Wer führt?
Wer begleitet?
Was ist Muss?
Was ist Soll?
Was ist Wunsch?
Was ist einschulbar?
Was ist gesetzlich oder fachlich notwendig?
Was ist nur Gewohnheit?
Was könnte durch Erfahrung oder Einschulung ersetzt werden?
Was braucht das Team?
Welche Schnittstellen gibt es?
Welche Arbeitszeiten und Belastungen gehören ehrlich genannt?
Warum sollte jemand bei Ihnen arbeiten?
Nicht übertrieben.
Nicht glattgebügelt.
Sondern glaubwürdig.
Aus dem Stellenprofil entstehen bessere Fragen.
Nicht nur:
„Erzählen Sie etwas über sich.“
Sondern zum Beispiel:
„Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie mehrere Aufgaben gleichzeitig priorisieren mussten. Wie sind Sie vorgegangen?“
Was muss die neue Person in den ersten 30, 60 und 90 Tagen lernen?
Was aus dem Stellenprofil gehört später in die Einschulung?
Ein Stellenprofil-Check kann sinnvoll sein, wenn:
Gemeinsam klären wir:
Wenn sinnvoll, können auch Mitarbeitende kurz eingebunden werden.
Zum Beispiel mit einem kurzen Fragebogen oder einer kompakten Teamabfrage.
Dabei geht es nicht darum, dass das Team die Personalentscheidung trifft.
Es geht darum, den tatsächlichen Bedarf sichtbar zu machen.
Mögliche Themen:
Die Gratis-PDF wird enthalten:
Mit:
Ein Stellenprofil ist der erste Schritt im Suchprozess.
Wenn Sie den gesamten Recruiting-Prozess klarer betrachten möchten, ist die Seite Mitarbeitende finden ein guter nächster Schritt.
Aus einem klaren Stellenprofil entstehen bessere Fragen für Bewerbungsgespräche.
Wenn klar ist, wen Sie suchen, sollte auch klar sein, wie Bewerber informiert werden.
Ein Social-Media-Beitrag funktioniert besser, wenn Stelle, Zielgruppe und Arbeitgeberbotschaft vorher geklärt sind.
Was im Stellenprofil geklärt wird, sollte später im Onboarding wieder auftauchen.
Manchmal zeigt sich beim Stellenprofil:
Es geht nicht nur um eine offene Stelle.
Vielleicht sind Rollen unklar.
Vielleicht ist das Team überlastet.
Vielleicht wurden Aufgaben über Jahre verteilt, ohne sie bewusst neu zu ordnen.
Vielleicht sucht das Unternehmen eine neue Person, obwohl vorher Struktur, Zuständigkeit oder Führung geklärt werden müsste.
Dann kann ein Blick auf Führung, Team und Organisation sinnvoll sein.
Wenn beim Stellenprofil sichtbar wird, dass Rollen, Zuständigkeiten, Schnittstellen oder Prozesse im Unternehmen unklar sind.
Wenn Führungskräfte klären möchten, welche Erwartungen sie an die neue Rolle haben und wie sie Auswahl, Feedback und Probezeit gestalten.
Wenn das Team stark betroffen ist oder wenn Mitarbeitende in die Bedarfsklärung eingebunden werden sollen.
Wenn Stellenprofile für Küche, Service, Hotellerie, Familienbetrieb oder Heurige erarbeitet werden.
Diese Seite ersetzt keine arbeitsrechtliche Beratung, keine Datenschutzberatung und keine verbindliche Personalentscheidung.
Sie dient als praxisnahe Orientierung, um Stellenprofile, Anforderungen, Team-Bedarf und nächste Recruiting-Schritte klarer vorzubereiten.
Ein Stellenprofil beschreibt die Stelle selbst: Aufgaben, Verantwortung, Ziele, Arbeitszeit, Arbeitsort, Schnittstellen und Rahmenbedingungen.
Das Stellenprofil beschreibt die Stelle.
Das Anforderungsprofil beschreibt, welche Kompetenzen, Qualifikationen und Eigenschaften eine Person für diese Stelle mitbringen sollte.
Weil kleine und mittlere Unternehmen oft keine große HR-Abteilung haben. Ein klares Stellenprofil hilft, die Suche vorzubereiten, Bewerbungen besser einzuschätzen und Bewerbungsgespräche strukturierter zu führen.
Aufgaben, Verantwortung, Arbeitsort, Arbeitszeit, Team, Schnittstellen, Muss-Kriterien, Soll-Kriterien, Wunsch-Kriterien, einschulbare Kompetenzen, notwendige Abschlüsse, Arbeitgeberbotschaft und erste Onboarding-Gedanken.
Muss-Kriterien sind Anforderungen, ohne die die Tätigkeit aktuell nicht sinnvoll oder rechtlich zulässig ausgeübt werden kann.
Wunsch-Kriterien sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Sie sollten passende Bewerber nicht unnötig abschrecken.
Einschulbar bedeutet: Die Person muss diese Kompetenz nicht zwingend mitbringen, kann sie aber im Unternehmen lernen.
Ja, oft ist das sinnvoll. Das Team kennt den tatsächlichen Arbeitsalltag und kann helfen, Aufgaben, Schnittstellen, Entlastung und Erwartungen realistischer zu beschreiben.
Nein. Die Entscheidung bleibt bei den verantwortlichen Personen im Unternehmen. Die Teamabfrage hilft nur, den tatsächlichen Bedarf besser sichtbar zu machen.
Ja. Aus einem klaren Stellenprofil entstehen bessere Fragen, klarere Kriterien und weniger reine Bauchentscheidungen.
Ja. Was im Stellenprofil geklärt wird, sollte später in Einschulung, Feedback und Probezeitgespräch wieder auftauchen.
Dann kann ein Stellenprofil-Check sinnvoll sein.
Gemeinsam klären wir Aufgaben, Kompetenzen, Muss-Kriterien, Wunsch-Kriterien, Teamfit, Arbeitgeberbotschaft und nächste Schritte im Recruiting.
Bei Bedarf können auch Mitarbeitende kurz eingebunden werden, damit der tatsächliche Bedarf aus dem Arbeitsalltag sichtbar wird.
Video & Podcast
Das Video führt in 10:19 Minuten durch die Rollenklärung. Der Podcast „Warum Copy-Paste Ihr Recruiting scheitern lässt“ vertieft das Thema in 24:51 Minuten.
Beide Medien wurden mit KI-Unterstützung auf Basis eines fachlichen Quellenpakets erstellt und redaktionell geprüft. Sie starten nur nach Ihrer Auswahl. Auswahlkriterien und Personalentscheidungen bleiben menschlich verantwortet.
Praxis & Orientierung
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Hinweise der GAW lesenDie WKO erläutert die Angabe des Mindestentgelts in österreichischen Stelleninseraten.
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Ronald Neumayer
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