Gastronomie · Hotellerie · Tourismus

Workshops für Gastronomie & Tourismus

Recruiting: Personal finden, gut starten und halten

Eine schnelle Besetzung hilft nur dann, wenn Dienstzeiten, Aufgaben, Führung und Alltag ebenfalls funktionieren.

Ronald Neumayer am Beratungstisch mit Notizbuch und Figuren
Originalfoto: Ronald Neumayer im Beratungsraum.

Worum es im Workshop geht

Gemeinsam klären wir, wie Ihr Betrieb neue Mitarbeitende anspricht, den Einstieg vorbereitet und Erwartungen im Alltag verlässlich abstimmt. Bearbeitet werden konkrete Aufgaben aus Ihrem Betrieb – mit einem vereinbarten Ergebnis für die Praxis.

Vor Ort und online

Workshops in Niederösterreich, St. Pölten, Krems und Wien sowie online in ganz Österreich. Das konkrete Format wird an Zielgruppe, Anlass, Gruppengröße und gewünschtes Ergebnis angepasst.

Wenn der Saisonstart näher rückt

Die Saison startet, die Terrasse öffnet und im Dienstplan fehlt Personal. Eine Anzeige wird schnell veröffentlicht. Im Gespräch bleibt wenig Zeit, beim Probearbeiten sind die Erwartungen nicht einheitlich und am ersten Tag erklärt jede Person etwas anderes. Genau hier verbindet die Werkstatt Recruiting mit dem tatsächlichen Betriebsablauf.

Die Lösung ist deshalb kein Standardvortrag mit möglichst vielen Folien. Ziel ist eine Werkstatt, in der Menschen Inhalte auf ihren eigenen Kontext übertragen, Fragen klären und mit einem sichtbaren Ergebnis weiterarbeiten können.

Für wen dieses Angebot gedacht ist

Gastronomiebetriebe, Hotels, Heurige, Familienbetriebe, Tourismusorganisationen, Küchen- und Serviceleitungen.

Besonders hilfreich, wenn Küche, Service und Führung unterschiedliche Erwartungen an dieselbe Stelle haben.

Woran gute Vorhaben häufig scheitern

  • Saison- und Zeitdruck führen zu vorschnellen Anforderungen.

  • Küche, Service und Führung beschreiben dieselbe Rolle unterschiedlich.

  • Dienstzeiten, Mobilität oder Unterkunft werden zu spät geklärt.

  • Probearbeiten ist nicht einheitlich vorbereitet.

  • Onboarding findet neben dem laufenden Betrieb statt.

Diese Punkte werden nicht als persönliches Versagen einzelner Beteiligter behandelt. Sie zeigen, an welchen Schnittstellen Information, Erwartungen, Zuständigkeiten und tatsächlicher Arbeitsalltag noch nicht gut zusammenpassen.

Infografik · vor dem Inserat

Sechs Fragen für ein ehrliches Stellenbild

Die Stelle muss zum Betriebsalltag passen.Diese sechs Punkte gehören zusammen.
01

Aufgaben

Was wird im Alltag wirklich gebraucht?

Küche, Service und Führung benennen die tatsächlichen Aufgaben.

02

Dienstzeiten

Wann wird gearbeitet?

Zeiten und Erwartungen möglichst konkret abstimmen.

03

Mobilität

Wie ist der Arbeitsort erreichbar?

Auch frühe oder späte Dienste mitdenken.

04

Unterkunft

Ist sie vorhanden oder erforderlich?

Gegebenenfalls Bedingungen und offene Fragen benennen.

05

Einarbeitung

Wie gelingt der Einstieg?

Erste Aufgaben und notwendige Unterstützung vorbereiten.

06

Ansprechperson

Wer begleitet die neue Person?

Zuständigkeit und Rückfragemöglichkeit sichtbar machen.

Das Ergebnis: eine nachvollziehbare Grundlage für Anzeige, Gespräch und Einstieg – statt widersprüchlicher Erwartungen.

Schematische Arbeitshilfe mit KI-Unterstützung. Die konkrete Ausgestaltung wird auf Ihren Betrieb abgestimmt.

Welchen Schwerpunkt braucht Ihr Betrieb?

Zuerst ein gemeinsames Stellenbild, dann ein passender Schwerpunkt. Die folgenden Themen sind Möglichkeiten – kein Pflichtprogramm für jeden Workshop.

Eine Rolle – drei Perspektiven aus Ihrem Betrieb

Küche

Aufgaben und Schnittstellen im Küchenablauf benennen.

Service

Übergaben und Erwartungen im Gästekontakt klären.

Führung

Verantwortung, Dienstzeiten und Einarbeitung abstimmen.

Ein gemeinsames Stellenbild

Dieselben Erwartungen in Anzeige, Gespräch und erstem Arbeitstag.

Beispielhafte Perspektiven; die tatsächliche Aufgabenverteilung wird im Workshop geklärt.

Personal finden vor dem Saisonstart

Rollen, Kanäle, Zeitplan, Dienstzeiten, Mobilität und Unterkunft.

Leitfrage: Welche Bedingungen müssen Interessierte früh kennen?

Vom Inserat zum Probearbeitstag

Ehrliche Anzeige, Gespräch, Arbeitsprobe und Bewertungsgrundlage.

Leitfrage: Was wollen Sie kennenlernen – und woran machen Sie Ihre Einschätzung fest?

Onboarding im laufenden Betrieb

Küche, Service, Übergaben, Patenschaft und kurzes Feedback.

Leitfrage: Wer zeigt was, wann und wie wird nachgefragt?

Mitarbeitende halten

Erwartungen, Führung, Entwicklung und Bindung über die Saison hinaus.

Leitfrage: Was braucht das Team, damit Absprachen auch im Alltag tragen?

Familienbetrieb und Heuriger

Rollen zwischen Familie, Stammteam und neuen Mitarbeitenden klären.

Leitfrage: Welche Verantwortung ist klar – und welche bisher nur stillschweigend verteilt?

Kennenlernen: vom Eindruck zur nachvollziehbaren Beobachtung

Ein Beispiel für Gespräch und passend vorbereitete Arbeitsprobe – Kriterien werden vorab vereinbart.

Aufgabe klären

Was soll die Person zeigen?

Beispiel: eine typische Übergabesituation erläutern.

Genau beobachten

Welche Handlung ist erkennbar?

Beispiel: fragt nach fehlenden Angaben und fasst den nächsten Schritt zusammen.

Gemeinsam klären

Was passt, was bleibt offen?

Beispiel: Rückmeldung geben und weiteren Lernbedarf besprechen.
Beobachtung statt Etikett: „Fragt gezielt nach“ ist konkreter als „wirkt sympathisch“.

Beispielhafte, mit KI-Unterstützung gestaltete Grafik; keine starre Bewertungsmatrix. Den rechtlichen Rahmen einer Arbeitsprobe oder eines Probearbeitstags vorab fachlich klären.

Was Sie im Betrieb weiterverwenden können

Vor dem Saisonstart: vier Schritte, die zusammengehören
1

Bedarf klären

Rolle, Dienstzeiten, Mobilität und gegebenenfalls Unterkunft.

2

Ehrlich ansprechen

Anzeige und Gespräch auf dieselben Erwartungen ausrichten.

3

Kennenlernen vorbereiten

Ablauf und Beurteilungskriterien gemeinsam festlegen.

4

Einstieg begleiten

Ansprechperson, Übergaben und kurzes Feedback vereinbaren.

Schematische Workshop-Orientierung – an Ihren Betrieb und den verfügbaren Zeitrahmen anpassbar.

Mögliche Arbeitsergebnisse

  • klareres Stellenprofil

  • glaubwürdige Stellenanzeige

  • vorbereiteter Gesprächs- und Probearbeitstag

  • kompakter Onboarding-Plan

  • konkrete Entlastung für Führung und Team

Passend zum Auftrag

Welche Ergebnisse tatsächlich sinnvoll sind, wird in der Auftragsklärung festgelegt. Nicht jedes Format braucht dieselben Unterlagen: Ein kurzer Impuls vor Saisonstart setzt andere Schwerpunkte als eine mehrteilige Werkstatt zur Einarbeitung.

Wir vereinbaren vorab, welches konkrete Ergebnis in der verfügbaren Zeit realistisch ist. Das kann beispielsweise ein abgestimmtes Stellenprofil oder ein Plan für den ersten Arbeitstag sein.

Einarbeitung braucht einen roten Faden

Nicht alles am ersten Tag erklären: Orientierung geben, gemeinsam arbeiten und nachfragen.

Vor dem Start

Treffpunkt, Dienstbeginn und Ansprechperson klären.

Damit die neue Person weiß, wie es losgeht.

Erste Schichten

Aufgaben zeigen, gemeinsam üben und Rückfragen ermöglichen.

Eine vereinbarte Begleitperson hält den Faden.

Kurzer Rückblick

Was klappt? Was ist unklar? Was üben wir als Nächstes?

Nächsten Schritt und Zuständigkeit festhalten.

Rückmeldung fließt zurück in den Alltag.
Bei Bedarf Aufgaben erklären, Unterstützung anpassen und erneut nachfragen.

Illustrative, mit KI-Unterstützung gestaltete Orientierung. Reihenfolge und Zeitrahmen werden an Rolle und Betrieb angepasst.

So arbeite ich

  1. Auftrag klären: Zielgruppe, Anlass, vorhandene Erfahrung und gewünschtes Ergebnis verstehen.

  2. Format anpassen: Inhalte, Methoden, Beispiele und Zeitrahmen auf den Auftrag abstimmen.

  3. Aktiv arbeiten: kurze Inputs mit Übungen, Reflexion, Austausch und konkreten Entscheidungen verbinden.

  4. Transfer sichern: Ergebnisse, nächste Schritte und gegebenenfalls eine kurze Folgevereinbarung festhalten.

Ronald Neumayer im Gespräch am Flipchart
Originalfoto: Ronald Neumayer bei der Arbeit am Flipchart.

Gemeinsam am Betriebsalltag arbeiten

Ich arbeite systemisch, praxisnah und menschlich. Humor darf entlasten, ohne ein Anliegen kleinzureden. Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viel Wissen vorzutragen, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem Klarheit und Handlungsfähigkeit entstehen.

Format, Ort und Rahmen

Vom Impuls bis zur Workshopreihe

  • Impuls vor Saisonstart

  • 3-Stunden-Werkstatt

  • Halbtag

  • Ganztag

  • betriebsbezogene Workshopreihe

Was wir vorab vereinbaren

Vor Ort sind Termine in Niederösterreich und Wien möglich. Online-Formate können österreichweit durchgeführt werden. Gruppengröße, Raum, Technik, Barrierefreiheit, Unterlagen und mögliche Fahrtkosten werden vorab vereinbart.

Ein konkretes Angebot entsteht erst nach der Klärung von Ziel, Umfang und Vorbereitung. So bleibt nachvollziehbar, welche Leistungen enthalten sind.

Individuelle Anpassung ohne beliebigen Bauchladen

Auch ein individuell entwickelter Workshop braucht einen klaren Kern. Deshalb wird nicht jede gewünschte Überschrift einfach mit zusätzlichen Themen gefüllt. Gemeinsam wird entschieden, was in der verfügbaren Zeit realistisch bearbeitet werden kann und welche Punkte besser in ein Folgemodul, eine Beratung oder eine Prozessbegleitung gehören.

Ein klarer Schwerpunkt schützt den Workshop davor, zum beliebigen Bauchladen zu werden.

Medien & Überblick

Gastronomie- und Tourismus-Workshops auf einen Blick

Infografik, Erklärvideo und Podcast zeigen kompakt, wie Strukturen, Führung und Recruiting gemeinsam verbessert werden können.

Infografik: der Workshop-Bauplan

Infografik: Workshop-Bauplan für Gastronomie und Tourismus – von der Ausgangslage bis zum nächsten Schritt
KI-Transparenz: Diese Infografik wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Konzept, inhaltliche Prüfung und Freigabe: Ronald Neumayer.
Infografik groß öffnen (neuer Tab)

Video: Gastro-Workshop-Bauplan

8:47 Minuten · visueller Einstieg

KI-Transparenz: Dieses Video wurde mit NotebookLM und KI-Unterstützung erstellt. Inhaltlich geprüft und freigegeben von Ronald Neumayer.

Podcast: Kaputte Strukturen fressen neues Personal auf

Warum neue Mitarbeitende nur bleiben, wenn Einarbeitung, Kommunikation und Verantwortlichkeiten wirklich funktionieren.

22:25 Minuten · vertiefender Hörbeitrag

KI-Transparenz: Dieser Podcast wurde mit NotebookLM und KI-generierten Stimmen erstellt. Es handelt sich nicht um ein reales Gespräch. Inhaltlich geprüft und freigegeben von Ronald Neumayer.

Hilfreiche Orientierung außerhalb des Workshops

Berufe und Kompetenzen

Das AMS-Berufsinformationssystem hilft, Tätigkeiten und Kompetenzanforderungen zu recherchieren. Die Beschreibung Ihres konkreten Betriebs ersetzt es nicht.

AMS BIS öffnen (neuer Tab)

Personalaufnahme

Vor einer Arbeitsprobe oder einem Probearbeitstag den arbeits- und sozialrechtlichen Rahmen fachlich klären. Der Workshop ersetzt keine arbeitsrechtliche Beratung.

WKO: Mitarbeiter einstellen (neuer Tab)

Zusammenarbeit und Rollen

Wenn wiederkehrende Konflikte oder die Zusammenarbeit im Familienbetrieb im Vordergrund stehen, kann Supervision als gesonderter Auftrag sinnvoll sein.

Supervision kennenlernen (neuer Tab)

Die Links dienen der Orientierung. Damit ist keine Kooperation mit den genannten Institutionen verbunden.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zur Zusammenarbeit

Wie wird das Thema festgelegt?

In einem kurzen Vorgespräch werden Anlass, Zielgruppe, vorhandene Erfahrungen und gewünschtes Ergebnis geklärt.

Sind individuelle Inhalte möglich?

Ja. Das Format wird angepasst, behält aber einen klaren Schwerpunkt und realistischen Umfang.

Wo kann der Workshop stattfinden?

Vor Ort in Niederösterreich und Wien sowie online in ganz Österreich. Weitere Orte nach Vereinbarung.

Welche Gruppengröße ist sinnvoll?

Das hängt von Methode und Ziel ab. Praktische Übungen benötigen kleinere Arbeitsgruppen als ein Informationsabend.

Erhalten Teilnehmende Unterlagen?

Je nach Format sind Arbeitsblätter, Checklisten, Entscheidungsmatrizen, Infografiken oder ein Transferplan möglich.

Ist ein Folgetermin möglich?

Ja. Ein Pilotworkshop kann zu einer Reihe, Beratung oder Prozessbegleitung weiterentwickelt werden.

Nächster Schritt

Gastronomie-Workshop für unseren Betrieb anfragen

Im unverbindlichen Vorgespräch wird geklärt, welches Format zum Anlass passt. Erst danach entsteht ein konkretes Angebot mit Umfang, Vorbereitung, Unterlagen, Ort und Preis.

Gastronomie-Workshop für unseren Betrieb anfragen

Oder direkt per E-Mail: neumayer.ronald@gmx.at

Im Vorgespräch werden Zielgruppe, gewünschtes Ergebnis, Dauer, Ort, Unterlagen und Investition transparent geklärt.