Soziales · Pflege · Betreuung

Workshops für Soziales & Pflege

Recruiting und Onboarding für Pflege, Betreuung und soziale Organisationen

Fachkräfte gewinnt man nicht mit schönen Worten allein. Entscheidend ist, ob Versprechen, Dienstplan, Rolle und Teamalltag zusammenpassen.

Workshops in Niederösterreich, St. Pölten, Krems und Wien sowie online in ganz Österreich. Das konkrete Format wird an Zielgruppe, Anlass, Gruppengröße und gewünschtes Ergebnis angepasst.

Kurz erklärt: Sie bearbeiten einen klaren Schwerpunkt zwischen Personalgewinnung und Einstieg. Daraus können ein ehrliches Stellenprofil, ein Gesprächsleitfaden oder ein realistischer Onboarding-Plan entstehen – abgestimmt auf Ihre Organisation.

PraxisnahIndividuell abgestimmtMit sichtbarem TransferVor Ort oder online
Ronald Neumayer am Beratungstisch mit Unterlagen und Arbeitsmaterial
Ihr Ansprechpartner: Ronald Neumayer.
Originalfoto aus einer Beratungssituation.

Beispielsituation

Wenn das Versprechen nicht zum Arbeitsalltag passt

Eine neue Mitarbeiterin bringt die fachliche Qualifikation mit. Im Gespräch wurden Zusammenarbeit und Unterstützung betont. Nach dem Einstieg bleiben Rollen, Übergaben und Erwartungen unklar. Die Ursache liegt nicht nur beim Onboarding und nicht nur beim Recruiting. Beide Prozesse müssen dieselbe Arbeitsrealität abbilden.

Die Lösung ist deshalb kein Standardvortrag mit möglichst vielen Folien. Ziel ist eine Werkstatt, in der Menschen Inhalte auf ihren eigenen Kontext übertragen, Fragen klären und mit einem sichtbaren Ergebnis weiterarbeiten können.

Zielgruppen

Für wen dieses Angebot gedacht ist

Pflegeeinrichtungen, soziale Organisationen, Beratungsstellen, Betreuungseinrichtungen, Führungskräfte und Teams.

Ein konkreter Anlass genügt

Zum Beispiel: Eine Stelle ist schwer zu beschreiben, Auswahlgespräche bleiben zu allgemein oder neue Mitarbeitende finden ihre Rolle noch nicht.

Schnittstellen im Alltag

Woran gute Vorhaben häufig scheitern

  • Stellenanzeigen beschreiben Haltung, aber wenig konkrete Arbeitsrealität.

  • Bewerbungsgespräche prüfen Fachlichkeit, aber Rollen und Grenzen zu wenig.

  • Belastete Teams haben kaum Zeit für strukturiertes Onboarding.

  • Neue Mitarbeitende sollen schnell funktionieren, bevor Erwartungen geklärt sind.

Diese Punkte werden nicht als persönliches Versagen einzelner Beteiligter behandelt. Sie zeigen, an welchen Schnittstellen Information, Erwartungen, Zuständigkeiten und tatsächlicher Arbeitsalltag noch nicht gut zusammenpassen.

Infografik · Erwartung trifft Alltag

Vier Felder für ein glaubwürdiges Stellenbild

Was in der Ausschreibung gut klingt, muss im Gespräch konkret werden und beim Einstieg wiedererkennbar sein. Diese vier Felder helfen beim gemeinsamen Abgleich.

Vom Versprechen zur VereinbarungWas können neue Mitarbeitende tatsächlich erwarten?
01

Aufgaben

Was gehört wirklich zur Stelle?

Konkretisieren: typische Tätigkeiten, Zuständigkeiten und Grenzen.

Statt „abwechslungsreich“: einen typischen Dienst oder Arbeitstag beschreiben.
02

Rahmen

Unter welchen Bedingungen wird gearbeitet?

Konkretisieren: Dienstzeiten, Planung, Arbeitsort und Belastungssituationen.

Statt „flexibel“: benennen, was planbar ist und wo Abstimmung nötig wird.
03

Unterstützung

Wer hilft beim Ankommen?

Konkretisieren: Ansprechpersonen, Übergaben und Zeit für Einarbeitung.

Statt „gutes Team“: erklären, wer für welche Rückfragen erreichbar ist.
04

Rückmeldung

Wann wird gemeinsam nachjustiert?

Konkretisieren: Feedbacktermine, Lernbedarf und offene Erwartungen.

Statt „offene Kultur“: einen konkreten Gesprächsanlass vereinbaren.
Ein gemeinsames, realistisches Bild

Was ist zugesagt? Was bleibt offen? Wer klärt es bis wann?

Redaktionelle Infografik zur Workshoporientierung. Die Beispiele werden an Ihre Einrichtung angepasst.

Recruiting und Einstieg verbinden

Welchen Schwerpunkt braucht Ihre Organisation?

Ein roter Faden vom Versprechen zum Arbeitsalltag
1

Stellenbild

Aufgaben, Dienstplan und Belastungen ehrlich benennen.

2

Gespräch

Erwartungen, Fachlichkeit und Grenzen gemeinsam klären.

3

Einstieg

Rollen, Übergaben und Feedback konkret organisieren.

Workshop-Orientierung: Alle drei Stationen sollen dieselbe Arbeitsrealität abbilden.

Fachkräfte gewinnen

Ohne Belastungsrealität schönzureden.

Stellenprofil, Dienstplan, Teamkultur und glaubwürdige Ansprache.

Leitfrage: Was sollte eine interessierte Person über Aufgaben und Rahmenbedingungen vor dem Gespräch wissen?

Faire Auswahlgespräche

Fachlichkeit, Haltung, Grenzen und diskriminierungsarme Fragen.

Leitfrage: Welche konkrete Arbeitssituation hilft, Erfahrungen und Erwartungen nachvollziehbar zu besprechen?

Teamwissen im Recruiting

Mitarbeitende einbeziehen, ohne Führungsverantwortung abzugeben.

Leitfrage: Welches Wissen aus dem Team wird gebraucht – und wer verantwortet die Entscheidung?

Onboarding und Rollenklärung

Erster Tag, Übergaben, Patenschaft, Feedback und Probezeit.

Leitfrage: Wer übernimmt welche Orientierung, und wann werden offene Fragen gemeinsam besprochen?

Recruiting trifft Supervision

Wiederkehrende Konfliktmuster und organisationale Rahmenbedingungen erkennen.

Leitfrage: Geht es um ein Werkzeug für die Personalgewinnung oder um Rollen, Belastung und Zusammenarbeit?

Grafik · AuswahlgesprächVon der Eigenschaft zur konkreten Erfahrung
Zu allgemein

„Sind Sie teamfähig?“

Ein Ja allein zeigt noch nicht, wie Zusammenarbeit gelingt.
Konkreter Gesprächseinstieg

„Erzählen Sie von einer Übergabe oder Abstimmung, bei der unterschiedliche Erwartungen aufeinandertrafen.“

Situation verstehen

Was war Ihre Aufgabe?

Vorgehen klären

Was haben Sie konkret getan?

Lernen erkennen

Was würden Sie wieder so machen – und was anders?

Beispiel zur Gesprächsvorbereitung, kein Bewertungsschema. Bitte ohne Namen oder identifizierbare Angaben zu betreuten Personen arbeiten.

Mögliche Arbeitsprodukte

Was Ihr Team danach weiterverwenden kann

  • ehrlicheres Stellen- und Arbeitgeberbild

  • strukturierter Gesprächsleitfaden

  • realistischer Onboarding-Plan

  • geklärte Rollen im Team

  • Verbindung zu Supervision oder Organisationsentwicklung, wenn sinnvoll

Welche Ergebnisse tatsächlich sinnvoll sind, wird in der Auftragsklärung festgelegt. Nicht jedes Format braucht dieselben Unterlagen. Ein Teamworkshop zur Rollenklärung benötigt andere Arbeitsmaterialien als eine Recruiting-Werkstatt oder die Planung einer Einarbeitung.

Guter Einstieg braucht klare Zuständigkeiten

Führung

Erwartungen, Aufgaben und verfügbare Zeit klären.

Team & Patenschaft

Orientierung geben, Übergaben abstimmen und Fragen ermöglichen.

Neue Mitarbeitende

Rückfragen stellen, Lernbedarf benennen und Erfahrungen rückmelden.

Gemeinsamer Abgleich
Was ist bereits klar? Wo braucht es Unterstützung? Was vereinbaren wir als Nächstes?

Schematische Orientierung für den Workshop – Zuständigkeiten werden an Ihre Organisation angepasst.

Blaue, rote, schwarze und naturfarbene Holzfiguren auf einem Brett am Arbeitstisch
Originalaufnahme aus Ronald Neumayers Arbeitsumfeld. Die Figuren veranschaulichen unterschiedliche Positionen und Beziehungen.

Perspektiven sichtbar machen

Rollen nicht nur benennen, sondern gemeinsam klären

Führung, Team und neue Mitarbeitende betrachten dieselbe Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Eine visuelle Darstellung kann helfen, Erwartungen und Schnittstellen zu besprechen.

Entscheidend ist nicht, wo eine Figur steht, sondern welche konkrete Vereinbarung daraus entsteht: Wer informiert wen? Wer unterstützt? Wer entscheidet?

Vorbereitung & Transfer

So entsteht Ihre passende Werkstatt

  1. Auftrag klären: Zielgruppe, Anlass, vorhandene Erfahrung und gewünschtes Ergebnis verstehen.

  2. Format anpassen: Inhalte, Methoden, Beispiele und Zeitrahmen auf den Auftrag abstimmen.

  3. Aktiv arbeiten: kurze Inputs mit Übungen, Reflexion, Austausch und konkreten Entscheidungen verbinden.

  4. Transfer sichern: Ergebnisse, nächste Schritte und gegebenenfalls eine kurze Folgevereinbarung festhalten.

Grafik · Transfer in den AlltagEine Vereinbarung braucht drei feste Punkte

Was?

Eine überschaubare Maßnahme festlegen.

Beispiel: eine Übergabe-Checkliste erproben.

Wer?

Eine zuständige Person und Beteiligte benennen.

Wer koordiniert? Wer gibt Rückmeldung?

Wann?

Start und gemeinsamen Rückblick vereinbaren.

Wann prüfen wir, was funktioniert?
Rückmeldung → Anpassung → nächster Schritt

So bleibt es nicht bei einer guten Idee im Workshop.

Schematischer Transferplan. Umfang und Termine werden gemeinsam festgelegt.

Ronald Neumayer im Gespräch am Flipchart
Originalfoto: Ronald Neumayer bei der Arbeit am Flipchart.

Zusammenhänge sichtbar machen

Ich arbeite systemisch, praxisnah und menschlich. Humor darf entlasten, ohne ein Anliegen kleinzureden. Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst viel Wissen vorzutragen, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem Klarheit und Handlungsfähigkeit entstehen.

Umfang & Vereinbarung

Format, Ort und Angebotsrahmen

  • Fachimpuls

  • Halbtagswerkstatt

  • Ganztag

  • Team- und Führungskräfteformat

  • mehrteilige Begleitung

Vor Ort sind Termine in Niederösterreich und Wien möglich. Online-Formate können österreichweit durchgeführt werden. Gruppengröße, Raum, Technik, Barrierefreiheit, Unterlagen und mögliche Fahrtkosten werden vorab vereinbart.

Individuelle Anpassung ohne beliebigen Bauchladen

Auch ein individuell entwickelter Workshop braucht einen klaren Kern. Deshalb wird nicht jede gewünschte Überschrift einfach mit zusätzlichen Themen gefüllt. Gemeinsam wird entschieden, was in der verfügbaren Zeit realistisch bearbeitet werden kann und welche Punkte besser in ein Folgemodul, eine Beratung oder eine Prozessbegleitung gehören.

Ein klarer Schwerpunkt schützt den Workshop davor, zum beliebigen Bauchladen zu werden.

Infografik, Video & Podcast

Pflege-Recruiting und Teamkultur auf einen Blick

Infografik: Fachkräfte­gewinnung & Teamkultur

Infografik Fachkräftegewinnung und Teamkultur in Pflege und sozialen OrganisationenInfografik vergrößern

KI-Transparenzhinweis: Diese Infografik wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Konzept, inhaltliche Prüfung und Freigabe: Ronald Neumayer.

Erklärvideo: Lücke im Pflege-Recruiting

7 Minuten 51 Sekunden · Überblick zum Thema

KI-Transparenzhinweis: Dieses Video wurde mit NotebookLM und KI-Unterstützung erstellt. Inhaltlich geprüft und freigegeben von Ronald Neumayer.

Podcast: Radikale Ehrlichkeit statt Hochglanz

Rund 20 Minuten · zum vertiefenden Anhören

KI-Transparenzhinweis: Dieser Podcast wurde mit NotebookLM und KI-generierten Stimmen erstellt. Es handelt sich nicht um ein reales Gespräch. Inhaltlich geprüft und freigegeben von Ronald Neumayer.

Passende Vertiefung

Aufgaben klären – Zusammenarbeit reflektieren

Berufsaufgaben recherchieren

Das AMS Berufs­informationssystem hilft, Tätigkeiten und Kompetenzen eines Berufs zu recherchieren. Daraus wird im Workshop die nächste Frage: Was bedeutet diese Aufgabe in Ihrer konkreten Einrichtung?

Berufsaufgaben im AMS BIS ansehen

Externe Informationsquelle; keine Aussage über eine Kooperation mit dem AMS.

Wenn Rollen und Teamkonflikte dahinterliegen

Ein Workshop kann Abläufe und Werkzeuge erarbeiten. Für wiederkehrende Konflikte, berufliche Belastung oder unklare Verantwortung kann ein eigener Supervisionsauftrag sinnvoll sein. Dieser Rahmen wird gesondert besprochen.

Supervision auf supervisionneumayer.at ansehen

Eigener Fachbereich und Kontaktweg – kein automatischer Bestandteil des Workshops.

Ronald Neumayer im persönlichen Gespräch am Tisch mit Karten und Arbeitsmaterial
Ronald Neumayer im persönlichen Austausch. Originalfoto aus einer Beratungssituation, keine Aufnahme aus einer Pflegeeinrichtung.

Persönliche Auftragsklärung

Mit Ihrem konkreten Anliegen beginnt die Zusammenarbeit

Vielleicht geht es um eine schwer zu besetzende Stelle, widersprüchliche Erwartungen oder einen Einstieg, der das Team entlasten soll. Im Vorgespräch sortieren wir, was zuerst bearbeitet werden sollte.

Bringen Sie gern eine konkrete Frage oder eine anonymisierte Beispielsituation mit. So wird aus einem breiten Thema ein realistischer Workshopauftrag.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zur Zusammenarbeit

Wie wird das Thema festgelegt?

In einem kurzen Vorgespräch werden Anlass, Zielgruppe, vorhandene Erfahrungen und gewünschtes Ergebnis geklärt.

Sind individuelle Inhalte möglich?

Ja. Das Format wird angepasst, behält aber einen klaren Schwerpunkt und realistischen Umfang.

Wo kann der Workshop stattfinden?

Vor Ort in Niederösterreich und Wien sowie online in ganz Österreich. Weitere Orte nach Vereinbarung.

Welche Gruppengröße ist sinnvoll?

Das hängt von Methode und Ziel ab. Praktische Übungen benötigen kleinere Arbeitsgruppen als ein Informationsabend.

Erhalten Teilnehmende Unterlagen?

Je nach Format sind Arbeitsblätter, Checklisten, Entscheidungsmatrizen, Infografiken oder ein Transferplan möglich.

Ist ein Folgetermin möglich?

Ja. Ein Pilotworkshop kann zu einer Reihe, Beratung oder Prozessbegleitung weiterentwickelt werden.

Nächster Schritt

Workshop für unsere soziale Organisation klären

Im unverbindlichen Vorgespräch wird geklärt, welches Format zum Anlass passt. Erst danach entsteht ein konkretes Angebot mit Umfang, Vorbereitung, Unterlagen, Ort und Preis.

Workshop für unsere soziale Organisation klären

Direkter Kontakt: neumayer.ronald@gmx.at

Im Vorgespräch werden Zielgruppe, gewünschtes Ergebnis, Dauer, Ort, Unterlagen und Investition transparent geklärt.

Podcast – Workshops Soziales & Pflege

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