Recruiting-Checklisten & Fragebögen

Vor der nächsten Stellenanzeige klarer sehen

Viele Unternehmen starten mit Recruiting erst dann, wenn es dringend wird.

Eine Person geht.
Eine Stelle bleibt offen.
Das Team ist belastet.
Die Geschäftsführung möchte rasch eine Lösung.
Eine Stellenanzeige wird geschrieben.
Bewerbungen werden erwartet.

Und trotzdem bleibt oft die zentrale Frage:

Suchen wir eigentlich die richtige Person – oder ist noch gar nicht klar genug, wen wir wirklich brauchen?

Genau hier können Recruiting-Checklisten und Fragebögen helfen.

Sie unterstützen Unternehmen dabei, vor einer Stellenanzeige, vor einem Bewerbungsgespräch oder vor einem Workshop zentrale Fragen zu klären:

  • Welche Stelle soll wirklich besetzt werden?
  • Welche Aufgaben gehören dazu?
  • Welche Kompetenzen sind unverzichtbar?
  • Was ist nur ein Wunschkriterium?
  • Was kann eingeschult werden?
  • Welche Persönlichkeit passt zum Team?
  • Welche Arbeitsbedingungen müssen ehrlich angesprochen werden?
  • Welche Benefits können wir wirklich anbieten?
  • Wie sollen Bewerbungsgespräche geführt werden?
  • Wie soll Onboarding gelingen?

Die Fragebögen dienen als praxisnahe Orientierung.

Sie ersetzen keine Entscheidung, keine Führung und kein professionelles Gespräch.

Aber sie helfen, Gedanken zu sortieren und wichtige Fragen sichtbar zu machen.

Für Unternehmen, KMU, Gastronomie, soziale Einrichtungen, NGOs und Organisationen in Niederösterreich, Wien, St. Pölten, Krems und online österreichweit.

Eine gute Stellenanzeige beginnt nicht beim Text.

Sondern bei der Frage, wen Sie wirklich brauchen.

Warum Fragebögen vor dem Recruiting sinnvoll sein können

Gute Vorbereitung verhindert spätere Missverständnisse

Wenn eine Stelle neu besetzt werden soll, haben oft mehrere Personen unterschiedliche Vorstellungen.

Die Geschäftsführung denkt vielleicht an Entlastung.
Die Teamleitung denkt an den Arbeitsalltag.
Das bestehende Team denkt an Zusammenarbeit.
Bewerber denken an Arbeitszeiten, Aufgaben, Entwicklung und Sicherheit.

Wenn diese Vorstellungen nicht ausgesprochen werden, entstehen Missverständnisse.

Dann wird eine Stelle ausgeschrieben, aber intern ist nicht wirklich geklärt:

  • Was soll die neue Person genau tun?
  • Welche Aufgaben sind wirklich wichtig?
  • Wer arbeitet mit der neuen Person zusammen?
  • Welche Kompetenzen müssen sofort vorhanden sein?
  • Was kann in den ersten Wochen gelernt werden?
  • Welche Arbeitsbedingungen sind fix?
  • Welche Erwartungen hat das Team?
  • Welche Erwartungen hat die Führung?
  • Was soll am Ende der Probezeit erreicht sein?

Ein Fragebogen kann helfen, diese Fragen sichtbar zu machen.

Nicht perfekt.
Nicht wissenschaftlich.
Aber praxisnah und konkret.

Wer vor dem Recruiting nicht fragt, sucht oft später an der falschen Stelle.

Wichtig: keine wissenschaftlich erprobten Tests

Orientierung statt Diagnose

Die Fragebögen und Checklisten auf dieser Seite sind nicht wissenschaftlich validiert und nicht wissenschaftlich erprobt.

Sie sind:

  • keine psychologischen Tests
  • keine Eignungsdiagnostik
  • keine Persönlichkeitsanalyse
  • keine arbeitsrechtliche Prüfung
  • keine automatische Entscheidungshilfe für Einstellungen
  • kein Ersatz für ein professionelles Bewerbungsgespräch

Sie dienen der Reflexion und Vorbereitung.

Das bedeutet:

Sie helfen, Fragen zu stellen.
Sie helfen, Anforderungen zu sortieren.
Sie helfen, Unterschiede in Einschätzungen sichtbar zu machen.
Sie helfen, Gespräche vorzubereiten.
Sie helfen, den eigenen Recruitingprozess bewusster zu betrachten.

Die Verantwortung für Auswahlentscheidungen bleibt immer beim Unternehmen.

Ein Fragebogen trifft keine Personalentscheidung.

Aber er kann helfen, bessere Fragen zu stellen.

Wenn das Ausfüllen schwerfällt

Dann ist genau das oft ein wichtiges Signal

Manche Fragen wirken auf den ersten Blick einfach.

Zum Beispiel:

Welche Kompetenzen braucht die neue Person?
Welche Aufgaben gehören wirklich zur Stelle?
Welche Persönlichkeit passt zum Team?
Was können wir ehrlich anbieten?

Beim Ausfüllen zeigt sich aber manchmal:

So klar ist es gar nicht.

Vielleicht ist die Stelle historisch gewachsen.
Vielleicht sind Aufgaben nie richtig beschrieben worden.
Vielleicht gibt es unterschiedliche Erwartungen im Team.
Vielleicht sind Muss- und Wunschkriterien vermischt.
Vielleicht ist nicht klar, wer für Einschulung zuständig ist.
Vielleicht gab es bereits schwierige Bewerbungsprozesse.
Vielleicht sind neue Mitarbeitende nach kurzer Zeit wieder gegangen.

Wenn das passiert, ist das kein Scheitern.

Im Gegenteil.

Es zeigt, dass genau hier Klärung sinnvoll sein könnte.

Dann kann ein Coaching, ein Recruiting-Check oder ein Workshop helfen, die offenen Punkte gemeinsam zu sortieren.

Wenn eine Frage schwer zu beantworten ist, ist sie oft besonders wichtig.

Unverbindliches Kennenlerngespräch

Bis zu 30 Minuten zur ersten Orientierung

Bevor Sie sich für ein Coaching, einen Recruiting-Check, einen Workshop oder eine umfassendere Begleitung entscheiden, ist ein unverbindliches Kennenlerngespräch möglich.

Dieses Gespräch dauert maximal 30 Minuten und dient der ersten Orientierung.

Dabei klären wir gemeinsam:

  • worum es bei Ihrer aktuellen Fragestellung geht
  • welche Stelle, welches Team oder welcher Prozess betroffen ist
  • ob ein Fragebogen oder eine Checkliste vorab sinnvoll ist
  • ob ein kurzes Coaching ausreicht
  • ob eine gemeinsame Auswertung hilfreich wäre
  • ob Unterlagen wie Stellenprofil, Stellenanzeige oder Gesprächsleitfaden erstellt werden sollen
  • ob ein Workshop oder eine Prozessbegleitung sinnvoller wäre

Das Kennenlerngespräch ist kein vollständiges Coaching und keine ausführliche Analyse.

Es dient dazu, den passenden nächsten Schritt einzuschätzen.

Dauer: maximal 30 Minuten
Format: online oder telefonisch
Kosten: unverbindlich und kostenlos
Ziel: Orientierung, Auftragsklärung und Empfehlung für das passende Format

Sie müssen noch nicht wissen, welches Angebot passt.

Dafür gibt es das Kennenlerngespräch.

Welche Checklisten und Fragebögen geplant sind

1. Recruiting-Check: Welche Mitarbeiter passen wirklich zu uns?

Dieser Fragebogen unterstützt Unternehmen dabei, vor einer Stellenanzeige zentrale Fragen zu klären.

Themen:

  • offene Stelle
  • Aufgaben
  • Verantwortung
  • Kompetenzen
  • Muss-Kriterien
  • Wunsch-Kriterien
  • entwickelbare Kompetenzen
  • Teamfit
  • Arbeitsalltag
  • Benefits
  • Bewerberkommunikation
  • Bewerbungsgespräch
  • Onboarding

Geeignet für:
KMU, Gastronomie, soziale Einrichtungen, NGOs, Organisationen und Betriebe ohne große Personalabteilung.

2. Stellenprofil-Check

Dieser Check hilft dabei, eine Stelle klarer zu beschreiben.

Mögliche Fragen:

  • Warum wird diese Stelle benötigt?
  • Welche Aufgaben gehören regelmäßig dazu?
  • Welche Aufgaben sind nur gelegentlich relevant?
  • Welche Verantwortung wird übernommen?
  • Mit welchen Personen oder Bereichen gibt es Schnittstellen?
  • Was muss nach einem Monat funktionieren?
  • Was soll nach drei Monaten möglich sein?
  • Was sollte nach sechs Monaten gut laufen?

Nutzen:
Ein klares Stellenprofil kann die Grundlage für Stellenanzeige, Bewerbungsgespräch und Onboarding sein.

 


 

3. Kompetenz-Check

Dieser Fragebogen hilft, Anforderungen und Kompetenzen besser zu sortieren.

Mögliche Kompetenzbereiche:

  • Fachkompetenz
  • Kommunikation
  • Teamfähigkeit
  • Verlässlichkeit
  • Lernbereitschaft
  • Belastbarkeit
  • Kundenorientierung
  • Selbstständigkeit
  • Genauigkeit
  • soziale Kompetenz
  • digitale Kompetenzen
  • Führungspotenzial

Dabei wird unterschieden zwischen:

  • Muss-Kriterien
  • Wunsch-Kriterien
  • entwickelbaren Kompetenzen

Nutzen:
Unternehmen erkennen klarer, welche Anforderungen wirklich notwendig sind und welche durch Einschulung entwickelt werden können.

 


 

4. Bewerbungsgespräch-Check

Dieser Check unterstützt bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen.

Themen:

  • Gesprächsstruktur
  • passende Fragen
  • Beobachtungskriterien
  • Umgang mit schwierigen Themen
  • Vergleichbarkeit zwischen Bewerber
  • Gespräch auf Augenhöhe
  • Nachbereitung
  • Entscheidungskriterien

Nutzen:
Mehr Struktur im Bewerbungsgespräch und weniger Entscheidung nur aus dem Bauchgefühl heraus.

 


 

5. Bewerberkommunikation ohne ATS

Nicht jedes Unternehmen braucht ein Bewerbermanagementsystem.

Aber jedes Unternehmen braucht klare Kommunikation.

Dieser Check unterstützt bei Fragen wie:

  • Gibt es eine Eingangsbestätigung?
  • Wer antwortet auf Bewerbungen?
  • Wie schnell erfolgt eine Rückmeldung?
  • Wer lädt zum Gespräch ein?
  • Wie werden Absagen formuliert?
  • Wo werden Gesprächsnotizen dokumentiert?
  • Gibt es eine einfache Bewerberübersicht?
  • Wissen Bewerber, wie der Prozess abläuft?

Nutzen:
Bewerber wissen besser, woran sie sind. Das wirkt professioneller und wertschätzender.

 


 

6. Social-Recruiting-Kanal-Check

Dieser Fragebogen hilft bei der Frage:

Wo erreichen wir passende Bewerber?

Mögliche Kanäle:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • XING
  • YouTube
  • Website
  • regionale Netzwerke
  • Empfehlungen
  • Schulen
  • persönliche Kontakte

Wichtige Fragen:

  • Wen möchten wir erreichen?
  • Wo ist diese Zielgruppe aktiv?
  • Welche Botschaft passt zur Stelle?
  • Welche Einblicke können wir ehrlich zeigen?
  • Gibt es Bilder oder Videos aus dem Arbeitsalltag?
  • Ist der Bewerbungsweg einfach genug?
  • Wer reagiert auf Nachrichten oder Kommentare?

Nutzen:
Nicht überall posten, sondern gezielter sichtbar werden.

 


 

7. Onboarding-Check

Recruiting endet nicht mit der Zusage.

Dieser Check hilft dabei, die ersten Tage und Wochen neuer Mitarbeitender besser vorzubereiten.

Themen:

  • erster Arbeitstag
  • Ansprechperson
  • Einschulung
  • Erwartungen
  • Teamvorstellung
  • Feedback
  • Probezeit
  • Rückfragen
  • Teamintegration
  • Kommunikation nach der Zusage

Nutzen:
Neue Mitarbeitende kommen besser an und wissen schneller, was von ihnen erwartet wird.

Wer neue Mitarbeitende gut auswählt, sollte sie danach nicht alleine ankommen lassen.

PDF und online ausfüllbar

Zwei Formate – ein Ziel

Die Fragebögen können in zwei Formen genutzt werden.

Als PDF

Das PDF eignet sich besonders, wenn Sie:

  • vorab in Ruhe nachdenken möchten
  • die Fragen intern besprechen wollen
  • mehrere Personen einbeziehen möchten
  • Notizen handschriftlich oder digital ergänzen möchten
  • den Fragebogen als Vorbereitung für ein Coaching verwenden möchten
  • die Ergebnisse in einem Workshop nutzen möchten

Online ausfüllbar

Die Online-Version eignet sich besonders, wenn:

  • mehrere Personen unabhängig voneinander antworten sollen
  • Antworten automatisch zusammengefasst werden sollen
  • Muster und Unterschiede sichtbar werden sollen
  • Ergebnisse für ein Kennenlerngespräch vorbereitet werden sollen
  • eine erste Orientierung gewünscht ist

Wichtig:

Eine automatische Auswertung ist eine Orientierung.

Sie ersetzt keine gemeinsame Besprechung und keine verantwortete Entscheidung.

 


 

Was bei der Auswertung sichtbar werden kann

Typische Ergebnisbereiche

Eine automatische oder begleitete Auswertung kann Hinweise geben auf:

  • Klarheit der Stelle
  • Realismus der Anforderungen
  • Trennung von Muss und Wunsch
  • Einschulungsbedarf
  • Teamfit
  • Arbeitgeberangebot
  • Kommunikationsqualität
  • Gesprächsvorbereitung
  • Onboarding-Reife
  • offene Klärungspunkte

Dabei geht es nicht darum, ein Unternehmen zu bewerten.

Es geht darum, den nächsten sinnvollen Schritt zu erkennen.

Nicht jedes rote Feld ist ein Problem.

Manchmal ist es nur ein ehrlicher Hinweis, wo Klärung fehlt.

Wie die Fragebögen genutzt werden können

Allein, im Team oder mit Begleitung

Die Fragebögen können unterschiedlich eingesetzt werden.

1. Selbstständig im Unternehmen

Sie füllen den Fragebogen intern aus und nutzen ihn als Denk- und Gesprächsgrundlage.

Das ist hilfreich, wenn Sie zunächst selbst sortieren möchten, wo Sie stehen.

2. Als Vorbereitung auf ein Kennenlerngespräch

Sie füllen zentrale Fragen vorab aus und bringen die Ergebnisse in das unverbindliche Kennenlerngespräch mit.

So kann rascher eingeschätzt werden, welches Format sinnvoll ist.

3. Als Grundlage für ein Coaching

Die Antworten werden gemeinsam besprochen, sortiert und in nächste Schritte übersetzt.

Zum Beispiel in ein Stellenprofil, eine bessere Stellenanzeige oder passende Gesprächsfragen.

4. Als Grundlage für einen Workshop

Mehrere Personen füllen den Fragebogen aus.

Im Workshop werden unterschiedliche Sichtweisen sichtbar gemacht und gemeinsam geklärt.

Das ist besonders sinnvoll, wenn Geschäftsführung, Führungskraft, Teamleitung oder Team unterschiedliche Erwartungen haben.

 


 

Wenn Sie Unterstützung möchten

Vom kurzen Gespräch bis zur umfassenden Begleitung

Je nachdem, wie weit Sie mit den Fragebögen kommen, kann die weitere Unterstützung unterschiedlich aussehen.

Manchmal reicht ein kurzes Gespräch.

Manchmal braucht es eine gemeinsame Auswertung.

Manchmal ist es sinnvoll, daraus konkrete Unterlagen zu entwickeln.

Und manchmal zeigt sich, dass ein Workshop mit Führungskräften, Teamleitung oder Geschäftsführung hilfreich wäre.

Mögliche Formen der Unterstützung:

  • unverbindliches Kennenlerngespräch

  • kurzes Auswertungsgespräch

  • Coaching zur Stellenklärung

  • gemeinsame Auswertung des Fragebogens

  • Erstellung eines Stellenprofils

  • Überarbeitung einer Stellenanzeige

  • Entwicklung von Gesprächsfragen

  • Erstellung eines Gesprächsleitfadens

  • Erstellung einer einfachen Bewerberübersicht

  • Vorlagen für Bewerberkommunikation

  • Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen

  • Gesprächssimulation für Arbeitgeber

  • Onboarding-Plan

  • Begleitung einer konkreten Stellenbesetzung

  • Workshop für Führungskräfte oder Teams

 

Beispiele aus dem Fragenkatalog

5 Fragen, die im Bewerbungsgespräch mehr zeigen können als Standardantworten

Im kostenlosen PDF-Fragenkatalog finden Sie rund 200 Fragen für Bewerbungsgespräche.

Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele, wie solche Fragen genutzt werden können.

Wichtig ist:

Nicht die Frage allein macht ein Bewerbungsgespräch besser.

Entscheidend ist, warum sie gestellt wird, worauf bei der Antwort geachtet wird und welche Nachfrage wirklich weiterhilft.

 


 

Frage 1: Wenn Sie sich beruflich mit einem Wort beschreiben müssten – welches Wort wäre das?

Warum diese Frage wichtig ist

Bei dieser Frage ist nicht das Wort allein entscheidend.

Viel wichtiger ist die Begründung.

Ein Wort wie „verlässlich“, „ruhig“, „strukturiert“, „kommunikativ“ oder „lösungsorientiert“ sagt zunächst noch wenig aus.

Interessant wird es erst, wenn Bewerber erklären können, warum sie dieses Wort wählen und woran andere diese Eigenschaft im Arbeitsalltag erkennen würden.

Was man über Bewerber erfahren kann

Diese Frage kann Hinweise geben auf:

  • Selbstbild

  • berufliche Identität

  • Reflexionsfähigkeit

  • Kommunikationsstil

  • Prioritäten

  • Bezug zur Stelle

  • Fähigkeit, Aussagen mit Beispielen zu belegen

Worauf Arbeitgeber achten sollten

Achten Sie nicht nur auf das gewählte Wort.

Achten Sie auf die Begründung:

  • Wird die Antwort konkret?

  • Gibt es ein Beispiel?

  • Passt die Eigenschaft zur ausgeschriebenen Stelle?

  • Wirkt die Selbsteinschätzung realistisch?

  • Kann die Person auch eine mögliche Schattenseite der Eigenschaft erkennen?

Gute Antwort kann sein

„Verlässlich. Nicht, weil ich alles perfekt mache, sondern weil Kolleg wissen, dass ich Aufgaben abschließe oder rechtzeitig Bescheid gebe, wenn etwas nicht funktioniert. In meiner letzten Stelle war ich oft die Person, die offene Punkte nachgehalten hat.“

Mögliche Warnsignale

  • reine Schlagworte ohne Erklärung

  • starke Selbstüberhöhung

  • keine Beispiele

  • Abwertung anderer

  • keine Verbindung zur Stelle

Gute Nachfragen

  • Woran würden Kolleg konkret merken, dass dieses Wort zu Ihnen passt?

  • Wann war diese Eigenschaft beruflich besonders hilfreich?

  • Kann diese Eigenschaft manchmal auch schwierig werden?

  • Welches Wort würde Ihre letzte Führungskraft wählen?

 


 

Frage 2: Wenn Ihr früheres Team Sie mit einem Wort beschreiben müsste – welches Wort würde es wählen?

Warum diese Frage wichtig ist

Diese Frage ist eine zirkuläre Frage.

Bewerber werden eingeladen, nicht nur über ihr Selbstbild zu sprechen, sondern über die mögliche Wahrnehmung anderer.

Das kann sehr aufschlussreich sein, weil es zeigt, ob jemand eine Vorstellung davon hat, wie er oder sie auf Kolleg wirkt.

Was man erfahren kann

Diese Frage kann Hinweise geben auf:

  • Fremdbild

  • Teamrolle

  • Selbstreflexion

  • Beziehungserfahrungen im Team

  • Kommunikationsverhalten

  • realistische Einschätzung der eigenen Wirkung

Worauf Arbeitgeber achten sollten

Achten Sie darauf:

  • Wird respektvoll über frühere Teams gesprochen?

  • Wird die Antwort konkret begründet?

  • Gibt es Beispiele aus der Zusammenarbeit?

  • Erkennt die Person unterschiedliche Perspektiven?

  • Passt die beschriebene Teamrolle zur offenen Stelle?

Gute Antwort kann sein

„Wahrscheinlich ‚ausgleichend‘. In meinem letzten Team gab es oft unterschiedliche Meinungen. Ich habe versucht, zuerst beide Seiten zu verstehen und dann wieder auf die gemeinsame Aufgabe zurückzuführen.“

Mögliche Warnsignale

  • „Die würden gar nichts Gutes sagen.“

  • „Ich war immer der Einzige, der gearbeitet hat.“

  • keine Vorstellung von Fremdwirkung

  • abwertende Aussagen über frühere Kolleg

  • keine konkreten Beispiele

Gute Nachfragen

  • Woran hätte Ihr Team das gemerkt?

  • Wann war diese Eigenschaft besonders hilfreich?

  • Gab es auch Situationen, in denen diese Rolle schwierig war?

  • Was würde Ihr Team vielleicht kritisch ergänzen?

 


 

Frage 3: Was müsste nach drei Monaten passiert sein, damit Sie sagen: „Das war eine gute Entscheidung“?

Warum diese Frage wichtig ist

Diese Frage zeigt, welche Erwartungen Bewerber an die Stelle, das Team und das Unternehmen haben.

Sie macht sichtbar, was jemand braucht, um gut anzukommen und motiviert zu bleiben.

Gerade für Onboarding und Probezeit kann diese Frage sehr wertvoll sein.

Was man erfahren kann

Diese Frage kann Hinweise geben auf:

  • Erwartungen

  • Motivation

  • Sicherheitsbedürfnis

  • Entwicklungswünsche

  • Passung zur Stelle

  • gewünschte Führung

  • Onboarding-Bedarf

Worauf Arbeitgeber achten sollten

Achten Sie darauf:

  • Sind die Erwartungen realistisch?

  • Passen die Wünsche zur tatsächlichen Stelle?

  • Werden konkrete Bedingungen genannt?

  • Gibt es Hinweise auf Einschulungsbedarf?

  • Werden Team, Aufgabe und Führung mitgedacht?

Gute Antwort kann sein

„Wenn ich nach drei Monaten die wichtigsten Abläufe kenne, weiß, an wen ich mich bei Fragen wenden kann, erste Aufgaben selbstständig erledige und das Gefühl habe, im Team angekommen zu sein.“

Mögliche Warnsignale

  • völlig unrealistische Erwartungen

  • keine Vorstellung vom Arbeitsalltag

  • nur Gehalt oder Status als Motiv

  • keine Bereitschaft zur Einarbeitung

  • sehr vage Antwort

Gute Nachfragen

  • Was würde Ihnen beim Ankommen besonders helfen?

  • Welche Unterstützung brauchen Sie in den ersten Wochen?

  • Woran würden wir merken, dass Sie gut eingearbeitet sind?

  • Was müsste von unserer Seite dafür klar sein?

 


 

Frage 4: Beschreiben Sie eine Situation, in der es beruflich sehr stressig war. Wie sind Sie vorgegangen?

Warum diese Frage wichtig ist

Viele Bewerber sagen von sich, dass sie belastbar sind.

Diese Frage fragt nicht nach einem Schlagwort, sondern nach einer konkreten Situation.

Dadurch wird sichtbar, wie jemand unter Druck tatsächlich handelt.

Was man erfahren kann

Diese Frage kann Hinweise geben auf:

  • Belastbarkeit

  • Prioritätensetzung

  • Stressbewältigung

  • Kommunikation unter Druck

  • Selbstorganisation

  • Lernfähigkeit

  • Umgang mit Fehlern

Worauf Arbeitgeber achten sollten

Achten Sie darauf:

  • Wird eine konkrete Situation beschrieben?

  • Wird das eigene Verhalten klar benannt?

  • Gibt es eine nachvollziehbare Strategie?

  • Wurde Unterstützung geholt, wenn nötig?

  • Wird reflektiert, was daraus gelernt wurde?

Gute Antwort kann sein

„In einer Schicht waren zwei Kolleg krank und gleichzeitig sehr viele Gäste da. Ich habe zuerst die wichtigsten Aufgaben sortiert, kurz mit der Küche abgestimmt, den Gästen ehrlich kommuniziert, dass es etwas länger dauert, und danach mit der Leitung besprochen, was wir beim nächsten Mal vorbereiten können.“

Mögliche Warnsignale

  • „Stress macht mir nie etwas.“

  • Schuld wird nur bei anderen gesucht

  • keine Strategie erkennbar

  • keine Kommunikation

  • keine Reflexion nach der Situation

Gute Nachfragen

  • Was war Ihr erster Schritt?

  • Was hat Ihnen geholfen, ruhig zu bleiben?

  • Was würden Sie heute anders machen?

  • Woran hätten Kolleg gemerkt, dass Sie unter Druck standen?

 


 

Frage 5: Welche Frage sollte ein Unternehmen Ihnen im Bewerbungsgespräch nicht stellen?

Warum diese Frage wichtig ist

Diese Frage kann zeigen, ob Bewerber ein Gefühl für Grenzen, Privatsphäre und respektvolle Gesprächsführung haben.

Gleichzeitig erinnert sie auch Arbeitgeber daran, dass nicht jede interessante Frage sinnvoll oder erlaubt ist.

Was man erfahren kann

Diese Frage kann Hinweise geben auf:

  • Grenzbewusstsein

  • Kommunikationsfähigkeit

  • Selbstschutz

  • Verständnis von Privatsphäre

  • professionellen Umgang mit heiklen Situationen

  • Erwartung an Gesprächskultur

Worauf Arbeitgeber achten sollten

Achten Sie darauf:

  • Wird die Antwort sachlich formuliert?

  • Erkennt die Person den Unterschied zwischen beruflich relevant und privat?

  • Kann sie Grenzen professionell ansprechen?

  • Bleibt die Antwort respektvoll?

Gute Antwort kann sein

„Fragen zu Familienplanung, Religion oder privater Lebenssituation sollten aus meiner Sicht nicht gestellt werden, wenn sie für die Stelle nicht relevant sind. Wenn etwas für die Tätigkeit wirklich wichtig ist, sollte erklärt werden, warum die Frage beruflich notwendig ist.“

Mögliche Warnsignale

  • sehr aggressive Antwort

  • keine Differenzierung

  • fehlendes Verständnis für beruflich relevante Anforderungen

  • starke Abwehr ohne Gesprächsbereitschaft

Gute Nachfragen

  • Was macht für Sie ein respektvolles Bewerbungsgespräch aus?

  • Wie würden Sie reagieren, wenn eine Frage für Sie zu privat wirkt?

  • Welche Informationen brauchen Sie, um sich im Gespräch sicher zu fühlen?

 

Möchten Sie mehr als nur Fragen?

Die richtige Frage ist erst der Anfang

Diese Beispiele zeigen:

Eine gute Interviewfrage besteht nicht nur aus einem Satz.

Wichtig ist auch:

  • warum die Frage gestellt wird

  • was die Antwort sichtbar machen kann

  • welche Antworten hilfreich sein können

  • welche Warnsignale ernst genommen werden sollten

  • welche Nachfragen wirklich weiterführen

  • welche Fragen zur konkreten Stelle passen

  • welche Fragen besser vermieden werden sollten

Im kostenlosen PDF-Fragenkatalog finden Sie rund 200 Fragen als Orientierung.

Wenn Sie die Fragen mit ausführlicher Erklärung, Antwortdeutung und Nachfragen nutzen möchten, kann die große Arbeitsversion erworben oder im Coaching gemeinsam bearbeitet werden.

Der kostenlose Fragenkatalog gibt Ihnen 200 mögliche Fragen. Die große Arbeitsversion zeigt Ihnen, warum diese Fragen wichtig sind, worauf Sie bei Antworten achten sollten und welche Nachfragen wirklich weiterhelfen.

Große Arbeitsversion: 200 Fragen mit Erklärung, Antwortdeutung, Warnsignalen und Nachfragen
Preisempfehlung: 69 € als Download
Alternative: im Rahmen eines Coachings oder Workshops individuell auf Ihre offene Stelle angepasst

Mit 30 Minuten Auswertungsgespräch: 129 € bis 149 €
Mit individuellem Gesprächsleitfaden für eine konkrete Stelle: ab 350 €

Preisrahmen

Transparent nach Umfang

Die Kosten hängen davon ab, ob Sie nur eine kurze Orientierung möchten oder eine umfassendere Begleitung.

Unverbindliches Kennenlerngespräch

Ein unverbindliches Kennenlerngespräch von maximal 30 Minuten ist kostenlos möglich.

Dabei wird geklärt:

  • worum es geht
  • welche Stelle oder welches Thema betroffen ist
  • ob ein Fragebogen vorab hilfreich wäre
  • welches Format sinnvoll sein könnte
  • welcher nächste Schritt realistisch ist

Im Kennenlerngespräch findet noch keine vertiefte Ausarbeitung, keine vollständige Unterlagenanalyse und kein ausführliches Coaching statt.

Kurze Auswertung oder Einzelcoaching

Für kleinere Anliegen, Einzelgespräche oder eine erste Auswertung:

ab 100 Euro / 50 Minuten

Geeignet für:

  • kurze Orientierung nach dem Kennenlerngespräch
  • erste Einschätzung
  • Besprechung eines ausgefüllten Fragebogens
  • Klärung einzelner Fragen
  • Vorbereitung eines nächsten Schrittes

Kompakter Recruiting-Check

Für eine konkrete offene Stelle oder einen bestehenden Bewerbungsprozess:

ca. 350 bis 700 Euro

Mögliche Inhalte:

  • Auswertung des Fragebogens
  • Prüfung der Stelle
  • erste Einschätzung der Anforderungen
  • Hinweise zur Stellenanzeige
  • kurze Empfehlung zum Bewerbungsprozess
  • nächste Schritte

Begleitung und Unterlagenerstellung

Für umfassendere Unterstützung:

ca. 700 bis 2.500 Euro

Mögliche Inhalte:

  • Stellenprofil
  • Anforderungsprofil
  • Stellenanzeige
  • Bewerberkommunikation
  • Gesprächsleitfaden
  • Fragenkatalog
  • Bewertungsraster
  • Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen
  • Gesprächssimulation für Arbeitgeber
  • Onboarding-Plan

Workshop oder Prozessbegleitung

Für Unternehmen, Führungskräfte, Teams oder mehrere Beteiligte:

ca. 1.500 bis 5.000 Euro

Mögliche Inhalte:

  • Workshop zur Stellenklärung
  • Führungskräfte-Training Bewerbungsgespräche
  • Recruitingprozess verbessern
  • Social-Recruiting-Strategie
  • Onboarding-Workshop
  • Begleitung einer konkreten Stellenbesetzung
  • Kombination mit Team- oder Organisationsentwicklung

Der genaue Preis wird nach Ziel, Umfang, Vorbereitung, Dauer und gewünschtem Ergebnis vereinbart.

 


 

Für wen ist diese Seite geeignet?

Besonders hilfreich für Unternehmen ohne große HR-Abteilung

Die Fragebögen und Checklisten richten sich an:

  • kleine und mittlere Unternehmen
  • Gastronomiebetriebe
  • Hotellerie
  • Heurige
  • Familienbetriebe
  • soziale Einrichtungen
  • NGOs
  • Organisationen
  • Bildungseinrichtungen
  • Führungskräfte
  • Teamleitungen
  • Unternehmer
  • Betriebe ohne ATS-System
  • Unternehmen, die Bewerbungsgespräche strukturierter führen möchten
  • Organisationen, die neue Mitarbeitende besser onboarden möchten

 


 

Warum dieses Angebot anders ist

Nicht nur Unterlagen – sondern Klärung davor

Viele Recruiting-Angebote konzentrieren sich auf Stellenanzeigen, Social Media, Reichweite oder Bewerbermanagement.

Das kann wichtig sein.

Aber bevor eine Stelle sichtbar gemacht wird, sollte klar sein, was eigentlich gesucht wird.

Dieses Angebot setzt früher an:

Bei der Frage, welche Person wirklich gebraucht wird.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • weniger unklare Stellenanzeigen
  • realistischere Anforderungen
  • bessere Vorbereitung auf Gespräche
  • bewusstere Bewerberkommunikation
  • klarere Entscheidungen
  • besseres Onboarding

Mein Zugang verbindet Bewerbungscoaching, Training, arbeitsmarktnahen Blick, Gastronomieerfahrung, Führung, Supervision und systemisches Denken.

Dadurch geht es nicht nur um einen schönen Text.

Sondern um die Passung zwischen Mensch, Aufgabe, Team und Arbeitsalltag.

Mehr Bewerbungen helfen wenig, wenn vorher unklar ist, wer wirklich gesucht wird.

Regionale Ausrichtung

Niederösterreich, Wien, St. Pölten, Krems und online

Die Nutzung der Fragebögen und die begleitende Beratung sind möglich für Unternehmen in:

  • Niederösterreich
  • Wien
  • St. Pölten
  • Krems
  • online österreichweit

Online eignet sich besonders für:

  • Kennenlerngespräche
  • Fragebogen-Auswertung
  • Stellenprofil-Klärung
  • Besprechung von Stellenanzeigen
  • Entwicklung von Gesprächsfragen
  • Vorbereitung von Bewerberkommunikation

Präsenz eignet sich besonders für:

  • Workshops
  • Führungskräfte-Training
  • Gesprächssimulation
  • Teamklärung
  • Gastro-Recruiting
  • Onboarding-Workshops

 


 

Häufige Fragen

Sind die Fragebögen wissenschaftlich getestet?

Nein. Die Fragebögen sind nicht wissenschaftlich validiert und nicht wissenschaftlich erprobt. Sie dienen als praxisnahe Orientierung und Reflexionshilfe.

Ersetzen die Fragebögen ein Coaching?

Nein. Sie können ein Coaching vorbereiten, aber nicht ersetzen. Besonders wenn Fragen schwer zu beantworten sind, kann eine gemeinsame Klärung sinnvoll sein.

Gibt es ein kostenloses Kennenlerngespräch?

Ja. Ein unverbindliches Kennenlerngespräch von maximal 30 Minuten ist kostenlos möglich. Es dient der ersten Orientierung und Auftragsklärung. Eine vertiefte Analyse, vollständige Unterlagenerstellung oder ausführliche Beratung findet erst im beauftragten Coaching, Recruiting-Check oder Workshop statt.

Können mehrere Personen den Fragebogen ausfüllen?

Ja. Das ist sogar hilfreich, wenn Geschäftsführung, Führungskraft, Teamleitung oder HR unterschiedliche Sichtweisen einbringen sollen.

Gibt es die Fragebögen als PDF?

Ja. Die Fragebögen können als PDF genutzt werden.

Wird es auch Online-Versionen geben?

Ja. Die Online-Versionen können so aufgebaut werden, dass Antworten leichter zusammengefasst und ausgewertet werden können.

Kann daraus eine Stellenanzeige entstehen?

Ja. Aus den Antworten können Stellenprofil, Anforderungen, Benefits und Formulierungen für eine Stellenanzeige abgeleitet werden.

Können daraus Fragen für Bewerbungsgespräche entstehen?

Ja. Wenn klar ist, welche Kompetenzen wichtig sind, können passende Gesprächsfragen entwickelt werden.

Ist das Personalvermittlung?

Nein. Ich vermittle keine Bewerber. Ich unterstütze Unternehmen bei Klärung, Struktur, Gesprächsführung, Bewerberkommunikation und Onboarding.

Was kostet die Begleitung?

Je nach Umfang reicht die Unterstützung vom kurzen Auswertungsgespräch ab 100 Euro bis zu umfassender Prozessbegleitung oder Workshops im Bereich von etwa 1.500 bis 5.000 Euro.

Ist das auch online möglich?

Ja. Kennenlerngespräche, Auswertungen, Stellenklärung und Gesprächsvorbereitung können sehr gut online stattfinden.

Kontakt

Möchten Sie vor der nächsten Stellenanzeige klarer sehen?

Vielleicht möchten Sie den Recruiting-Check zuerst selbst ausfüllen.

Vielleicht möchten Sie die Antworten gemeinsam auswerten.

Vielleicht merken Sie beim Ausfüllen, dass manche Fragen schwer zu beantworten sind.

Genau dann kann ein unverbindliches Kennenlerngespräch sinnvoll sein.

In maximal 30 Minuten klären wir gemeinsam, ob ein kurzes Coaching, ein Recruiting-Check, die Erstellung von Unterlagen oder ein Workshop der nächste passende Schritt ist.

Arbeitshilfen für KMU · NÖ, Wien & online

Recruiting-Checklisten & Fragebögen

Die passende Frage vor dem nächsten Recruiting-Schritt.

Was braucht die Stelle wirklich? Welche Erwartungen müssen wir klären? Und wie führen wir ein Gespräch, das mehr zeigt als einstudierte Schlagworte?

Hier finden Sie vorhandene Downloads, konkrete Fragebeispiele und Orientierung für die gemeinsame Auswertung. Für kleine und mittlere Unternehmen, Gastronomie, soziale Einrichtungen und Organisationen – besonders dann, wenn keine große HR-Abteilung mitarbeitet.

Reflexionshilfen, keine psychologischen Tests. Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Menschen im Unternehmen.

Ronald Neumayer im persönlichen Gespräch mit Bildkarten auf dem Tisch
Originalfoto: Ronald Neumayer. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird eine gemeinsame Arbeitsfrage – nicht vorschnell ein Urteil über eine Person.

Direkt verfügbar

Mit einer Arbeitshilfe anfangen.

Wählen Sie nach Ihrem Anlass. Sie müssen nicht zuerst alles lesen oder jede Frage beantworten. Hier können Sie den 17-seitigen Recruiting-Check und den 21-seitigen Fragenkatalog kostenlos öffnen. Weitere Vertiefungsthemen finden Sie weiter unten.

Kostenlos · PDF

Recruiting-Check

Für die Klärung einer offenen Stelle oder eines bestehenden Recruitingprozesses: Aufgaben, Anforderungen, Zusammenarbeit und nächste Schritte zusammen betrachten.

Guter Einstieg: Markieren Sie drei Fragen, bei denen Sie noch keine gemeinsame Antwort haben.

Kostenlos · PDF

200 Fragen für Bewerbungsgespräche

Ein Fundus für die Vorbereitung eines aufgabenbezogenen Gesprächs. Wählen Sie passende Kernfragen und ergänzen Sie Nachfragen zur konkreten Erfahrung.

Wichtig: Kein Gespräch mit 200 Fragen planen und Antworten nicht als Persönlichkeitstest auswerten.

Alternative zum PDF

Online-Fragebogen auf Anfrage

Sie möchten lieber online arbeiten? Fragen Sie nach der passenden Online-Fassung und einem aktuellen Zugangslink. Für den direkten Einstieg steht Ihnen das kostenlose PDF oben zur Verfügung.

Keine vertraulichen Bewerbungsunterlagen oder personenbezogenen Gesprächsnotizen ungeprüft übertragen. Zum gemeinsamen Sortieren können zunächst anonymisierte betriebliche Fragen genügen.

Infografik · vom Fragebogen zur Handlung

Vier Schritte. Ein klarer nächster Auftrag.

Das Ausfüllen allein verändert noch keinen Ablauf. Nutzen Sie die Fragen, um Informationen zu sammeln, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und eine konkrete Vereinbarung zu treffen.

  1. 01

    Anlass klären

    Geht es um die Stelle, ein Gespräch oder den Einstieg einer neuen Person?

  2. 02

    Werkzeug wählen

    Eine passende Checkliste und wenige relevante Fragen auswählen.

  3. 03

    Perspektiven vergleichen

    Was wissen wir? Was wird unterschiedlich gesehen? Was bleibt offen?

  4. 04

    Schritt vereinbaren

    Wer klärt was mit wem bis wann – und wann prüfen wir das Ergebnis?

Wenn eine Antwort schwerfällt: „Offen“ ist eine brauchbare Information. Es kann eine fehlende Zuständigkeit, eine widersprüchliche Erwartung oder eine noch ungeklärte Arbeitsbedingung sichtbar werden.

Redaktionelle Infografik mit skalierbaren Symbolen und echtem, auch mobil lesbarem Text.

Kurz innehalten

Ein Fragebogen stellt Fragen.
Er fällt kein Urteil über Menschen.

01

Beobachtung

„Die Person beschreibt eine konkrete Übergabe.“

02

Offene Frage

„Welche Aufgabe hat sie dabei selbst übernommen?“

03

Nächster Schritt

„Nach Situation, Beitrag und Ergebnis fragen.“

Illustratives Beispiel. Zwischen einer Antwort und einer Personalentscheidung liegen Einordnung, weitere Informationen und menschliche Verantwortung.

Fünf Beispiele mit Einordnung

Gute Nachfragen machen den Unterschied.

Beginnen Sie bei den Aufgaben der Stelle. Fragen Sie dann nach konkreten Situationen und geben Sie Raum für Rückfragen. Die Antwortbeispiele sind frei formulierte Illustrationen, keine Musterantworten, nach denen Menschen benotet werden.

Gesprächsgrafik · genauer nachfragen

Vom Schlagwort zum Arbeitsbeispiel

Ein allgemeiner Begriff wird erst durch eine konkrete Situation verständlich. Diese drei Blickrichtungen helfen beim Nachfragen.

„Ich bin teamfähig.“
  1. 1 · Situation

    Wann war Zusammenarbeit wichtig?
    „Was war die Aufgabe?“

  2. 2 · Eigener Beitrag

    Wer hat was getan?
    „Was haben Sie selbst übernommen?“

  3. 3 · Ergebnis & Lernen

    Was hat sich gezeigt?
    „Was würden Sie wieder so machen?“

Gesprächshilfe, keine Bewertungsformel: Rahmenbedingungen, Teambeitrag und unterschiedliche Ausdrucksweisen mitdenken. Ein Beispiel allein entscheidet nicht über die Eignung.
01Mit welchem Wort würden Sie Ihre berufliche Arbeitsweise beschreiben?

Wozu die Frage dient

Ein Schlagwort ist ein Einstieg, noch kein Nachweis. Interessant wird die Antwort, wenn eine konkrete Arbeitssituation, der eigene Beitrag und ein Ergebnis sichtbar werden.

Illustratives Antwortbeispiel

„Verlässlich. Wenn eine Aufgabe nicht rechtzeitig fertig wird, sage ich früh Bescheid. Bei einem Projekt habe ich die offenen Punkte täglich abgestimmt, damit andere weiterarbeiten konnten.“

So können Sie nachfragen

  • Woran haben Kolleg:innen das in einer konkreten Situation bemerkt?
  • Was haben Sie selbst übernommen – und was das Team?
  • Wann war diese Arbeitsweise hilfreich, und wann brauchte es einen anderen Zugang?
Fair einordnen: Eine schnelle oder sprachlich elegante Antwort ist kein Beleg für bessere Arbeitsleistung. Geben Sie Zeit und fragen Sie bei abstrakten Aussagen nach einem Beispiel.
02Wie würde Ihr bisheriges Team Ihre Zusammenarbeit beschreiben?

Wozu die Frage dient

Der Perspektivwechsel kann helfen, die eigene Rolle in der Zusammenarbeit zu erläutern. Es bleibt eine Vermutung der befragten Person, keine eingeholte Referenz und keine objektive Fremdbewertung.

Illustratives Antwortbeispiel

„Vermutlich ausgleichend. Bei unterschiedlichen Vorstellungen habe ich zuerst nachgefragt, worum es beiden Seiten geht, und danach die gemeinsame Aufgabe festgehalten.“

So können Sie nachfragen

  • Welche konkrete Situation fällt Ihnen dazu ein?
  • Was hätte eine andere beteiligte Person möglicherweise anders erlebt?
  • Was würden Sie in einer ähnlichen Situation heute beibehalten oder verändern?
Fair einordnen: Berichte über Konflikte oder schwierige frühere Arbeitsbedingungen sind nicht automatisch ein Warnsignal. Fragen Sie nach Handlungen und Kontext, ohne abwesende Personen bewerten zu lassen.
03Was müsste nach drei Monaten passiert sein, damit Sie sagen: Das war eine gute Entscheidung?

Wozu die Frage dient

Diese Frage verbindet Erwartungen an die Stelle mit Einarbeitung und Unterstützung. Sie macht auch sichtbar, welche Zusagen das Unternehmen selbst klären muss.

Illustratives Antwortbeispiel

„Ich kenne die wichtigsten Abläufe und Ansprechpersonen, kann erste Aufgaben selbstständig übernehmen und weiß, wie ich Rückmeldung bekomme.“

So können Sie nachfragen

  • Welche Unterstützung brauchen Sie in den ersten Wochen?
  • Welche Information zur Stelle fehlt Ihnen noch?
  • Woran könnten wir gemeinsam erkennen, dass die Einarbeitung vorankommt?
Fair einordnen: Drei Monate sind ein Gesprächsbeispiel, kein allgemeiner Maßstab für Einarbeitung. Faire Bezahlung, Arbeitszeiten und Verlässlichkeit sind berechtigte Erwartungen – keine negativen Motivationsmerkmale.
04Beschreiben Sie eine beruflich anspruchsvolle Situation. Wie sind Sie vorgegangen?

Wozu die Frage dient

Statt pauschal nach „Belastbarkeit“ zu fragen, werden Prioritäten, Abstimmung und Lernen besprechbar. Auch vorhandene Unterstützung und betriebliche Bedingungen gehören dazu.

Illustratives Antwortbeispiel

„In einer vollen Serviceschicht fehlten zwei Kolleg:innen. Ich habe die wichtigsten Aufgaben sortiert, mich mit der Küche abgestimmt und Wartezeiten offen angesprochen. Danach haben wir mit der Leitung die Vorbereitung für ähnliche Tage besprochen.“

So können Sie nachfragen

  • Was war Ihr erster Schritt und warum?
  • Welche Unterstützung konnten Sie nutzen?
  • Was lag in Ihrem Einflussbereich – und was nicht?
  • Was würden Sie heute anders organisieren?
Fair einordnen: Kein künstlicher Stresstest und keine Aussage über Gesundheit oder Persönlichkeit. Eine belastende Situation erzählt nur einen Ausschnitt; vergleichen Sie arbeitsbezogene Beobachtungen, nicht vermeintliche Charaktertypen.
05Was macht für Sie ein respektvolles Bewerbungsgespräch aus?

Wozu die Frage dient

Diese offene Einladung ersetzt eine Fangfrage über private Grenzen. Sie gibt Bewerber:innen Raum, Informationsbedarf und Erwartungen an den Gesprächsrahmen anzusprechen.

Illustratives Antwortbeispiel

„Ich möchte verstehen, welche Aufgaben auf mich zukommen, wer mich einarbeitet und wie der weitere Ablauf aussieht. Bei einer unklaren Frage möchte ich nachfragen können.“

So können Sie nachfragen

  • Welche Informationen brauchen Sie für Ihre eigene Entscheidung?
  • Was sollten wir über den weiteren Ablauf noch erklären?
  • Gibt es eine arbeitsbezogene Frage, die bisher offen geblieben ist?
Fair einordnen: Privatsphäre und ein respektvoller Rahmen sind Verantwortung des Unternehmens. Eine Person muss ihre Grenzen nicht durch eine besonders geschickte Antwort „beweisen“. Nichtantworten auf private Fragen werden nicht als Eignungsmerkmal bewertet.

Vertiefung · sechs weitere Themen

Was nach dem ersten Check sinnvoll sein kann.

Die folgenden Bausteine zeigen, wie Sie den ersten Check vertiefen können. Sie finden hier ihren Zweck und mögliche Arbeitsfragen. Es handelt sich nicht um sechs bereits freigeschaltete Einzeldownloads; eine passende Ausarbeitung kann im Auftrag vereinbart werden.

Stellenprofil-Check
Vertiefungsbaustein · auf Anfrage

Welche Arbeit soll erledigt werden?

  • Anlass, Kernaufgaben und Verantwortung festhalten.
  • Muss, Wunsch und Lernbares unterscheiden.
  • Arbeitszeiten, Schnittstellen und Einarbeitung realistisch beschreiben.
Stellenprofil entwickeln
Kompetenz-Check
Vertiefungsbaustein · auf Anfrage

Was brauchen wir für die konkrete Aufgabe?

  • Fachwissen und beobachtbares Handeln trennen.
  • Für wichtige Anforderungen passende Arbeitsbeispiele sammeln.
  • Prüfen, welche Fähigkeiten mit Begleitung aufgebaut werden können.
Passende Unterstützung anfragen
Bewerbungsgespräch-Check
Vertiefungsbaustein · auf Anfrage

Was möchten wir im Gespräch verstehen?

  • Vergleichbare Kernfragen vorbereiten.
  • Nach Situation, eigenem Beitrag und Ergebnis fragen.
  • Beobachtungen von Deutungen und offenen Punkten trennen.
Bewerbungsgespräche vorbereiten
Bewerberkommunikation ohne ATS
Vertiefungsbaustein · auf Anfrage

Wer meldet sich wann bei wem?

  • Eingangsbestätigung, Kontakt und Rückmeldefristen klären.
  • Eine geschützte, übersichtliche Bearbeitung vereinbaren.
  • Einladung, Rückfrage und Absage nachvollziehbar gestalten.
Passende Unterstützung anfragen
Social-Recruiting-Kanal-Check
Vertiefungsbaustein · auf Anfrage

Wo erreichen wir die gesuchten Menschen?

  • Zielgruppe, Region und reale Arbeitsbedingungen beschreiben.
  • Kanal, Inhalt, Betreuung und Aufwand zusammen planen.
  • Prüfen, ob das Versprechen auch im Betriebsalltag stimmt.
Social Recruiting für KMU
Onboarding-Check
Vertiefungsbaustein · auf Anfrage

Wie wird aus einer Zusage ein guter Einstieg?

  • Ansprechperson und Buddy-/Patensystem vorbereiten.
  • Erste Aufgaben, Zugänge und Lernschritte vereinbaren.
  • Rückblicke und Fragen im Arbeitsalltag einplanen.
Onboarding & Probezeit

Auswertungsgrafik · statt einer langen offenen Liste

Vier Felder für ein gemeinsames Klärungsblatt.

Wenn mehrere Personen den Check beantworten, können die Aussagen unterschiedlich ausfallen. Dieses Blatt hilft, die Perspektiven zu ordnen. Es bewertet den Arbeitsprozess, nicht die Menschen.

Eine offene Frage: Was muss die neue Person übernehmen?
Drei Perspektiven: Führung, Team und Arbeitsbedingungen.

KLÄRUNG VOR
ENTSCHEIDUNG

Das wissen wir

Gesicherte Informationen und konkrete Aufgaben festhalten.

Beispiel: Die Stelle übernimmt Reservierungen und Gästekommunikation.

Das sehen wir unterschiedlich

Perspektiven nebeneinanderstellen, ohne vorschnell eine für richtig zu erklären.

Beispiel: Führung erwartet Flexibilität; das Team braucht planbare Übergaben.

Das ist noch offen

Fehlende Information oder eine noch nicht getroffene Entscheidung benennen.

Beispiel: Wer begleitet die ersten selbstständigen Dienste?

Das vereinbaren wir

Eine Aufgabe, eine zuständige Rolle und einen Termin festlegen.

Beispiel: Die Teamleitung erstellt vor der Ausschreibung einen Einarbeitungsplan.

„Offen“ ist kein Mangel.
Es ist ein Klärungsauftrag.

Der nächste Schritt braucht nicht noch mehr Stichworte, sondern eine zuständige Person, einen Termin und eine Rückmeldung. So wird aus dem Fragebogen eine brauchbare Vereinbarung.

Redaktionelle Übersichtsgrafik. Die Beispiele aus einem Betrieb mit Gästekontakt sind illustrativ und kein dokumentierter Kundenfall.

Systemischer Blick

Nicht nur: „Wer passt zu uns?“
Auch: „Was müssen wir dafür klären?“

Aufgabe

Welche Arbeit ist wirklich zu leisten? Welche Anforderungen sind nötig, welche lernbar?

Zusammenarbeit

Wer braucht welche Information? Wo fehlen Übergaben, Rückmeldungen oder Entscheidungen?

Umfeld

Welche Dienstzeiten, Ressourcen, Vorgaben und betrieblichen Möglichkeiten prägen den Alltag?

Passung heißt nicht, jemanden zu suchen, der dem bestehenden Team möglichst ähnlich ist. Es geht um die Verbindung zwischen Mensch, Aufgabe und gestaltbaren Arbeitsbedingungen.

Persönliche Begleitung

So viel Unterstützung, wie Ihr Anliegen braucht.

Ein unverbindliches Kennenlerngespräch von bis zu 30 Minuten ist kostenlos. Dabei klären wir Anlass und Format. Vertiefte Auswertung, Unterlagen und Workshops werden gesondert vereinbart.

Kurze Auswertung / Einzelcoaching

ab 100 € / 50 Minuten

Einzelne offene Fragen, ausgefüllter Check oder Vorbereitung des nächsten Schritts.

Kompakter Recruiting-Check

ca. 350–700 €

Eine konkrete Stelle oder einen Prozess einordnen, Anforderungen prüfen und nächste Schritte festhalten.

Begleitung & Unterlagenerstellung

ca. 700–2.500 €

Je nach Auftrag Stellenprofil, Anzeige, Kommunikation, Gesprächsleitfaden oder Onboardingplan.

Workshop / Prozessbegleitung

ca. 1.500–5.000 €

Mehrere Beteiligte, Stellenklärung, Gesprächstraining oder Verbesserung des Recruitingablaufs.

Die Beträge sind Orientierungswerte. Der genaue Preis wird nach Ziel, Umfang, Vorbereitung, Dauer, Beteiligten und gewünschtem Ergebnis vereinbart. Vor Beauftragung werden Preisbestandteile und Umsatzsteuerbehandlung im Angebot geklärt.

Große Arbeitsversion des Fragenkatalogs: Preisorientierung

Die ausführliche Arbeitsversion wird auf Anfrage angeboten. Als Preisorientierung gelten 69 € für den Download, 129–149 € mit 30 Minuten Auswertung und einen individuellen Gesprächsleitfaden ab 350 €. Hier ist kein Sofortkauf eingerichtet. Verfügbarkeit, Umfang und verbindlichen Preis bitte vorab klären.

Vertiefung bedeutet: Zweck der Fragen, konkrete Nachfragen und eine vorsichtige, aufgabenbezogene Einordnung. Keine automatische „Antwortdeutung“ oder Diagnose einer Person. Arbeitsversion anfragen.

Wenn die Liste nicht weiterhilft

Gemeinsam aus offenen Fragen einen Arbeitsauftrag machen.

Sie haben den Check ausgefüllt – aber Führung, Team und HR sehen die Stelle unterschiedlich? Dann braucht es oft keine weitere Vorlage, sondern eine moderierte Klärung.

Ronald Neumayer verbindet Beratung, Coaching, Training und Supervision mit einem systemischen Blick auf Arbeitsalltag, Rollen und Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht, was für Ihren Betrieb tatsächlich umsetzbar ist.

  • Unterschiedliche Erwartungen verständlich machen.
  • Aufgaben und Zuständigkeiten konkret beschreiben.
  • Wenige nachvollziehbare Gesprächskriterien festlegen.
  • Nächste Schritte und Rückmeldung vereinbaren.

St. Pölten · Krems · Niederösterreich · Wien · online nach Vereinbarung

Ronald Neumayer sitzt lächelnd an einem Tisch mit Notizbuch und Figuren für die gemeinsame Klärung
Originalfoto: Ronald Neumayer. Persönliche Begleitung kann helfen, Erwartungen, Rollen und den nächsten Schritt gemeinsam zu klären.

Sinnvoll weiterarbeiten

Vom Check zur konkreten Umsetzung.

Häufige Fragen

Vor dem Einsatz gut geklärt.

Sind die Checklisten wissenschaftlich erprobte Tests?

Nein. Es sind praxisnahe Reflexions- und Strukturierungshilfen, keine wissenschaftlich validierten psychologischen Tests. Sie liefern weder Diagnosen noch eine automatische Eignungsbewertung oder eine garantierte Besetzung.

Müssen wir den gesamten Fragenkatalog verwenden?

Nein. Wählen Sie wenige Fragen aus, die zu den vorher geklärten Aufgaben passen. 200 Fragen sind ein Fundus, kein Interviewablauf. Halten Sie für vergleichbare Gespräche gemeinsame Kernfragen fest und lassen Sie Raum für individuelle Rückfragen.

Können mehrere Personen den Check ausfüllen?

Ja. Geschäftsführung, Teamleitung, HR und Mitarbeitende können unterschiedliche Perspektiven beitragen. Besprechen Sie Unterschiede offen und legen Sie vorab fest, wer die Antworten erhält und wer über nächste Schritte entscheidet.

Was tun, wenn wir eine Frage nicht beantworten können?

Notieren Sie „offen“, statt eine passende Antwort zu erfinden. Häufig fehlt dann eine Information, eine Zuständigkeit oder eine gemeinsame Erwartung. Wählen Sie einen Klärungspunkt und vereinbaren Sie, wer ihn mit wem bis wann bearbeitet.

Sind alle sieben beschriebenen Vorlagen bereits als Download verfügbar?

Nein. Direkt verlinkt sind der Recruiting-Check und der kostenlose Fragenkatalog. Die weiteren sechs Themen sind als Vertiefungsbausteine bzw. geplante Vorlagen beschrieben; diese Seite verspricht dafür keine bereits verfügbaren Einzeldownloads.

Wie unterscheiden sich PDF und Online-Formular?

Das PDF eignet sich zum Lesen und Bearbeiten im eigenen Arbeitsablauf. Eine passende Online-Fassung können Sie anfragen. Wird dafür ein externer Anbieter eingesetzt, werden der aktuelle Zugangslink und der Rahmen zur Datenverarbeitung vorab geklärt. Nicht für jede Vorlage gibt es eine Online-Fassung.

Entstehen daraus auch Stellenanzeigen oder Gesprächsleitfäden?

Ja, im vereinbarten Auftrag können aus den Antworten Stellenprofil, Anforderungen, Anzeigenentwurf, Gesprächsfragen, Rückmeldungen oder ein Einarbeitungsplan erarbeitet werden. Eine Checkliste allein ersetzt diese gemeinsame Ausarbeitung nicht.

Ist das Personalvermittlung?

Nein. Ronald Neumayer unterstützt Unternehmen mit Klärung, Beratung, Training und Prozessbegleitung. Es werden keine Bewerber:innen vermittelt und keine Besetzung oder bestimmte Zahl von Bewerbungen zugesichert.

Was ist im kostenlosen Kennenlerngespräch enthalten?

Bis zu 30 Minuten online oder telefonisch: Anlass, passende Unterstützung und nächster Schritt. Eine vollständige Analyse, ein fertiger Gesprächsleitfaden oder ein ausführliches Coaching sind darin nicht enthalten.

Wo findet die persönliche Begleitung statt?

In St. Pölten, Krems, Niederösterreich und Wien sowie online nach Vereinbarung. Format, Beteiligte, Vorbereitung, Ergebnisse und Kosten werden passend zum Betrieb geklärt.

Welche Frage hält Sie gerade auf?

Im kostenlosen Kennenlerngespräch sortieren wir Ihr Anliegen und den passenden nächsten Schritt. Ohne Verpflichtung zu einer größeren Begleitung.

Ronald Neumayer · Recruiting-Begleitung, Coaching und Supervision

Wenn Sie beim Ausfüllen merken, dass viele Fragen offen bleiben, ist das kein Scheitern – sondern vielleicht genau der Punkt, an dem gute Beratung beginnt.

Ronald Neumayer
Dipl. Lebens- und Sozialberater
ÖVS-zertifizierter Supervisor
Coach, Trainer und Bewerbungscoach

Telefon: 0660 349 48 50
E-Mail: neumayer.ronald@gmx.at
Website: bewerbungscoach-neumayer.at