Für wen ist dieser Workspace gedacht?
Der Premium-Workspace richtet sich an Unternehmen und Organisationen, die neue Mitarbeitende nicht nur einstellen, sondern gut integrieren möchten.
Besonders geeignet für:
- KMU
- Kleinstunternehmen
- kleine Unternehmen
- Gastronomiebetriebe
- Hotellerie
- soziale Einrichtungen
- Pflege- und Betreuungsorganisationen
- NGOs
- Vereine
- Bildungseinrichtungen
- regionale Organisationen
- Führungskräfte
- Teamleitungen
- Unternehmer
- Betriebe ohne eigene HR-Abteilung
Der Workspace ist besonders hilfreich, wenn Sie sich fragen:
- Wie gut ist unser Onboarding derzeit?
- Was muss vor dem ersten Arbeitstag vorbereitet sein?
- Wer begleitet neue Mitarbeitende?
- Welche Zugänge, Arbeitsmittel und Informationen werden gebraucht?
- Wie kann der erste Tag klarer gestaltet werden?
- Wie kann die erste Woche sinnvoll geplant werden?
- Wie führen wir 30-, 60- und 90-Tage-Gespräche?
- Was tun wir, wenn in der Probezeit Unsicherheiten auftauchen?
- Wie kann das Team besser eingebunden werden?
Was ist im Premium-Workspace enthalten?
Der Premium-Workspace ist ein umfangreiches Arbeitsheft mit Selbsttest, Checklisten, Vorlagen, Reflexionsfragen und 30-60-90-Tage-Plan.
Er umfasst unter anderem:
- professionelles Arbeitsheft als PDF
- Selbsttest: Wie gut ist unser Onboarding derzeit?
- klare Bewertungsskala von 1 bis 6
- kurze Erklärung je Testfrage: Was bedeutet 1 Punkt? Was bedeutet 6 Punkte?
- Notizfelder für Beispiele aus dem eigenen Unternehmen
- Ampelauswertung pro Modul
- Gesamtwertung
- Ergebnisprofile
- Arbeitsblatt: Position und Rolle klären
- Arbeitsblatt: Prozesslandkarte für die konkrete Position
- Arbeitsblatt: Erwartungen aus dem Recruiting übernehmen
- Checkliste nach der Zusage
- Preboarding-Checkliste
- Checkliste für Zugänge und Arbeitsmittel
- Checkliste für den ersten Arbeitstag
- Checkliste für die erste Woche
- Team-Onboarding-Check
- Führungskraft-Check
- Buddy-/Patensystem
- 30-Tage-Gespräch
- 60-Tage-Gespräch
- 90-Tage- / Probezeitgespräch
- 30-60-90-Tage-Pläne nach Unternehmensgröße
- Hinweise für Gastronomie, Sozialbereich, Pflege, Büro und Führungskräfte
- KI-Prompt für kleine Unternehmen
- Willkommensnachricht als Vorlage
- Team-Information als Vorlage
- Tagesplan für den ersten Arbeitstag
- Einschulungsplan für die erste Woche
- Onboarding-Retrospektive
- Maßnahmenplan bei roten oder gelben Ergebnissen
Warum dieser Workspace anders ist
Viele Onboarding-Checklisten beginnen mit:
„Ist der Arbeitsplatz vorbereitet?“
Das ist wichtig.
Aber gutes Onboarding geht weiter.
Es geht nicht nur um Schlüssel, Laptop, Dienstkleidung oder Zugänge.
Es geht auch um:
- Erwartungen
- Orientierung
- Zugehörigkeit
- Teamkultur
- Führung
- Feedback
- Einschulung
- Kommunikation
- Probezeit
- Verlässlichkeit
Der Workspace unterscheidet deshalb drei Ebenen:
Fachlich
Neue Mitarbeitende sollen die wichtigsten Aufgaben, Standards, Abläufe und Erwartungen verstehen.
Kurz gesagt:
Sie verstehen, was ihre Aufgabe ist.
Organisatorisch
Neue Mitarbeitende brauchen Arbeitsmittel, Zugänge, Informationen, Dienstplan, Zuständigkeiten und einen klaren Rahmen.
Kurz gesagt:
Sie haben die Möglichkeit, wirklich mitzumachen.
Sozial / kulturell
Neue Mitarbeitende kommen nicht nur in eine Stelle, sondern in ein bestehendes Team.
Kurz gesagt:
Sie haben eine Ansprechperson und können dazugehören.
Der Selbsttest im Workspace
Wie gut ist unser Onboarding derzeit?
Ganz am Anfang des Premium-Workspaces steht ein ausführlicher Selbsttest.
Dabei bewerten Sie Ihr aktuelles Onboarding in mehreren Bereichen.
Die Module
Der Test prüft unter anderem:
- Vor dem ersten Arbeitstag
- Erster Arbeitstag
- Erste Woche
- 30 Tage
- 60 Tage
- 90 Tage / Probezeit
- Team-Onboarding
- Prozess und Organisation
Jede Frage wird mit einer Skala von 1 bis 6 bewertet.
Dabei ist immer kurz erklärt:
- was 1 Punkt bedeutet
- was 6 Punkte bedeutet
- worauf Sie achten können
- wo Sie Beispiele aus Ihrem Unternehmen notieren können
Das ist wichtig, weil eine Zahl allein noch wenig erklärt.
Der eigentliche Wert entsteht oft dort, wo Sie Beispiele notieren:
Was funktioniert bereits gut?
Wo ist es noch unklar?
Was passiert derzeit eher zufällig?
Wo braucht es eine klare Zuständigkeit?
Ampelauswertung
Nach dem Selbsttest arbeiten Sie mit einer Ampellogik.
Rot
Der Bereich ist noch nicht ausreichend vorbereitet.
Hier sollte vor dem nächsten Onboarding gezielt nachgearbeitet werden.
Gelb
Es gibt erste Ansätze, aber noch wichtige Lücken.
Hier braucht es mehr Klarheit, Zuständigkeit oder konkrete Vorbereitung.
Hellgrün
Der Bereich funktioniert grundsätzlich.
Einzelne Punkte können noch verbessert werden.
Grün
Der Bereich ist gut vorbereitet, verständlich und wiederholbar.
Hier kann bereits ein guter Standard vorhanden sein.
Was Unternehmen nach dem Ausfüllen wissen
Nach dem Bearbeiten des Workspaces wissen Sie klarer:
- wo Ihr Onboarding derzeit gut funktioniert
- wo rote oder gelbe Risiken sichtbar werden
- was vor dem nächsten Start vorbereitet werden sollte
- wer neue Mitarbeitende am ersten Tag begleiten soll
- welche Zugänge und Arbeitsmittel rechtzeitig vorhanden sein müssen
- welche Prozesse für die konkrete Position wichtig sind
- was aus dem Bewerbungsgespräch ins Onboarding übernommen werden muss
- wie der erste Tag gestaltet werden kann
- wie die erste Woche begleitet werden sollte
- welche Fragen nach 30, 60 und 90 Tagen sinnvoll sind
- wo Team, Führung oder Organisation stärker eingebunden werden sollten
Warum Onboarding gerade für kleine Unternehmen wichtig ist
Viele kleine Unternehmen sagen:
„Wir haben keine HR-Abteilung.“
„Bei uns läuft das persönlich.“
„Wir erklären das dann direkt im Alltag.“
Das kann funktionieren.
Aber gerade in kleinen Unternehmen fällt es neuen Mitarbeitenden besonders schnell auf, wenn etwas nicht vorbereitet ist.
Zum Beispiel:
- niemand weiß genau, wer zuständig ist
- das Team ist nicht informiert
- Zugänge fehlen
- Arbeitsmittel sind nicht bereit
- der erste Tag passiert nebenbei
- die neue Person fragt sich durch
- Feedback kommt erst spät
- Erwartungen sind unterschiedlich
Gutes Onboarding muss nicht kompliziert sein.
Aber es sollte bewusst gestaltet sein.
Eine kleine, klare Struktur ist oft hilfreicher als ein großer HR-Prozess, der im Alltag niemandem hilft.
Onboarding nach Unternehmensgröße
Der Workspace unterscheidet zwischen verschiedenen Unternehmensgrößen.
Kleinstunternehmen
Bei sehr kleinen Unternehmen ist Onboarding oft persönlich und direkt.
Wichtig sind hier besonders:
- klare Ansprechperson
- vorbereitete Zugänge
- kurzer Plan für den ersten Tag
- Team kurz informieren
- tägliche kurze Rückfrage in der ersten Woche
- Gespräch nach 30 Tagen
Kleine Unternehmen
Bei kleinen Unternehmen gibt es meist schon mehr Schnittstellen.
Wichtig sind hier zusätzlich:
- Einschulungsplan
- Zuständigkeiten
- Team-Onboarding
- Übergabe aus dem Bewerbungsgespräch
- 30-60-90-Tage-Struktur
- Probezeitgespräch
Mittlere Unternehmen
Bei mittleren Unternehmen braucht es häufig wiederholbare Standards.
Wichtig sind hier:
- standardisierte Onboarding-Prozesse
- klare Rollen
- mehrere Verantwortliche
- Schnittstellen zwischen HR, Führung, Team und Verwaltung
- dokumentierte Feedbackpunkte
- Retrospektive nach jedem Onboarding
30-60-90-Tage-Plan
Ein wichtiger Teil des Workspaces ist der 30-60-90-Tage-Plan.
30 Tage
Ankommen und verstehen
In den ersten 30 Tagen geht es vor allem darum, Orientierung zu bekommen:
- wichtigste Aufgaben verstehen
- Team kennenlernen
- Abläufe erkennen
- Zuständigkeiten klären
- erste Sicherheit entwickeln
60 Tage
Mitwirken und sicherer werden
Nach etwa 60 Tagen sollte mehr Eigenständigkeit entstehen:
- Aufgaben selbstständiger übernehmen
- wiederkehrende Prozesse verstehen
- Feedback aus Team und Führung einholen
- Unsicherheiten klären
- nächste Lernschritte festlegen
90 Tage
Bilanz und Perspektive
Nach etwa 90 Tagen geht es um eine faire Standortbestimmung:
- Was funktioniert bereits gut?
- Was ist noch offen?
- Passt die Rolle?
- Was braucht die Person noch?
- Wie erlebt das Team die Zusammenarbeit?
- Wie geht es nach der Probezeit weiter?
Der Workspace als Arbeitsheft
Der Premium-Workspace ist so gestaltet, dass er nicht nur gelesen, sondern wirklich bearbeitet werden kann.
Er eignet sich für:
- Ausdruck und handschriftliches Ausfüllen
- interne Besprechungen
- Führungsteam
- Teamleitung
- Geschäftsführung
- HR-Verantwortliche
- Workshop-Vorbereitung
- Reflexion nach einer schwierigen Probezeit
- Entwicklung eines einfachen Onboarding-Prozesses
Zu vielen Fragen gibt es Schreibflächen, Notizlinien oder Tabellen.
So können Sie direkt mit Ihrem eigenen Unternehmen arbeiten.